Wenger nennt Engländer die neuen Schwalbenkönige

Der englische Nationalspieler Dele Alli (r.) sah im Spiel gegen Liverpool Gelb wegen einer Schwalbe

Wenn der gemeine Fußballfan das Wort "Schwalbenkönig" hört, denkt er zuallererst an welche Nation? Richtig, Italien. Das hat sich über die Jahre so eingebürgert, schließlich gab es für diese These doch Beweismaterial genug.

Glaubt man den neuesten Aussagen von Arsenal-Trainer Arsene Wenger, sind die Italiener diesen Ruf nun jedoch los. Vor dem London-Derby zwischen den Gunners und Tottenham Hotspur am Samstag (13.30 Uhr im LIVETICKER) sagte der Coach, die englischen Spieler seien die neuen "Meister der Schwalbenkönige".

Drei Schwalben gegen Reds

Und das nicht ohne Grund: Vergangenes Wochenende waren gleich drei Spurs-Spieler in der Partie gegen den FC Liverpool in (vermeintliche) Schwalben-Szenen verwickelt. Mit Harry Kane und Dele Alli waren zumindest zwei englische Nationalspieler involviert.

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Alli sah beim dramatischen 2:2-Unentschieden an der Anfield Road Gelb aufgrund einer Schwalbe, außerdem bekam Tottenham nach vermeintlichen Schwalben von Kane und Erik Lamela zwei Foulelfmeter zugesprochen, von denen zumindest einer verwandelt wurde und zum Punktgewinn der Spurs führte.

Die Highlights der Partie Liverpool - Tottenham:


"Die Schwalben müssen aus dem Fußball raus. Ich erinnere mich an ungeheuerliche Szenen, bei denen Spieler, die aus dem Ausland kamen, sich so etwas erlaubt haben. Aber ich muss sagen, dass die englischen Spieler sehr schnell von ihnen gelernt haben. Vielleicht sind die jetzt sogar die Meister der Schwalbenkönige", sagte Wenger.

Er persönlich ermutige seine Spieler nicht dazu, sich eine Schwalbe zu leisten, um damit einen Vorteil zu provozieren.