Wenger schimpft über Dembele-Deal

Arsene Wenger kritisiert die Ablösesummen auf dem Transfermarkt

Nun hat sich auch Arsenals Trainer Arsene Wenger zu den immer weiter steigenden Ablösesummen auf dem Transfermarkt geäußert. Diese seien inzwischen "komplett abgekoppelt von der Realität".

Dabei kritisierte der Arsenal-Trainer vor allem den Wechsel von Ousmane Dembele von Borussia Dortmund zum FC Barcelona.

"Dembele war letztes Jahr 15 Millionen Euro wert und jetzt 150 Millionen Euro. Das kann nicht sein. Es ist völlig egal, wie gut du als Trainer auf dem Platz arbeitest. Du kannst einen Spieler in einem Jahr nicht so viel besser machen", sagte Wenger bei beIN Sports.


Durch Sanchez-Veto 65 bis 75 Millionen "geopfert"

Dabei stört den 67-Jährigen, dass die Vereine Investition und Ertrag nicht mehr gegenrechnen würden. "Es geht nur noch um die Frage: Kannst du dir einen Spieler leisten oder nicht?"

Zum geplatzten Transfer von Alexis Sanchez zu Manchester City sagte Wenger, dass Arsenal durch sein Veto 65 bis 75 Millionen Euro "geopfert" habe.

Da Sanchez am Ende der Saison ablösefrei gehen kann, verliere Arsenal noch mehr Geld, da sie in einen neuen Offensivspieler investieren müssten. "Deswegen musst du dir irgendwann überlegen, ob du ein oder zwei Spieler opferst", betonte Wenger.