Wenger über Sperre: Auf Chelsea-Tribüne war es "sehr unangenehm"

Bereits zum zweiten Mal nimmt Arsene Wenger bei Chelsea auf der Tribüne Platz. Er hat damit keine guten Erfahrungen gemacht.

Wegen seines Wutausbruches nach dem Spiel gegen West Bromwich Albion ist Arsene Wenger für drei Spiele gesperrt worden. Darunter fällt auch das Gastspiel im League Cup beim FC Chelsea, bei dem der Franzose bereits Tribünenerfahrung hat: "Ich saß mitten in der Menge. Es war sehr unangenehm", sagte Wenger.

Bereits letztes Jahr musste der Arsenal-Trainer die Liga-Partie an der Stamford Bridge aufgrund einer Sperre von der Tribüne aus verfolgen. Er saß dabei inmitten von Chelsea-Fans, weil von diesem Sitzplatz aus die Kabine leichter zu erreichen ist: "Es war keine angenehme Erfahrung. Aber bei Chelsea muss man auf die andere Seite, um zu den Logen zu gelangen. Bis man um das Stadium herum gelaufen ist, sind zehn Minuten gespielt."

Trotz des Verbotes, während des Spiels an der Seitenlinie zu stehen, darf Wenger vor dem Spiel und in der Halbzeitpause die Ansprache in der Kabine halten. Damit dies jedoch gewährleistet ist, muss er den ungeliebten Platz zwischen den Blues-Fans einnehmen.

Ein Gutes hat der Sitzplatz aber doch: Der 68-Jährige lernte seinen Gärtner kennen: "Ich saß neben jemandem, der sagte 'Hallo, wie geht es Ihnen?'. Ich antwortete 'Guten Tag', worauf er bekannte 'Ich bin Ihr Gärtner'. Ich kannte ihn nicht", berichtete Wenger.