Weltschwimmverband plant „offene“ Kategorie für Transmenschen

Weltschwimmverband plant „offene“ Kategorie für Transmenschen
Weltschwimmverband plant „offene“ Kategorie für Transmenschen

Der Weltschwimmverband FINA hat neue Regularien für Transmenschen bei offiziellen Frauen-Wettkämpfen bestimmt. Demnach sei ein Start nur erlaubt, wenn die Geschlechtsanpassung bis zum Alter von zwölf Jahren abgeschlossen ist.

Außerdem will die FINA eine Arbeitsgruppe gründen, die eine „offene“ Wettkampfkategorie planen soll. „Ich möchte nicht, dass einem Athleten gesagt wird, er kann nicht an einem Wettkampf auf höchstem Niveau teilnehmen“, sagte Verbandspräsident Al-Musallam während der Schwimm-WM in Budapest.

Al-Musallam ergänzte: „Ich werde eine Arbeitsgruppe einsetzen, um eine offene Kategorie bei unseren Rennen einzurichten. Wir werden der erste Verband sein, der das macht.“

Zuletzt hatte das Thema in Verbindung mit Lia Thomas an Schwung aufgenommen. Die US-Amerikanerin hatte im März als erste Transfrau im College-Sports einen Titel gewonnen und strebte eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 an.

Einige Kritiker bezeichneten die Teilnahme von Thomas an Frauenrennen als unfair, da sie biologische Vorteile gegenüber den Konkurrentinnen habe.

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