Weltraummission von KFC endet vorzeitig

KFC hat einen seiner Burger in den Weltraum geschickt. Die geplanten vier Tage hat er da oben nicht durchgestanden. Dafür konnte er einen amerikanischen Feiertag begehen.

Hühnchen können eigentlich nicht fliegen. Ihre Flügel sind dafür nicht gemacht. Die US-Fastfood-Kette “Kentucky Fried Chicken” wollte die Natur eines Besseren belehren: In Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtunternehmen “World View” hat KFC eine Kapsel in die Stratosphäre gesandt. Darin – frisch zubereitet und abenteuerhungrig – ein Burger von KFC. Er sollte vier Tage dort oben verbringen und damit in die Geschichte eingehen, wie vor ihm schon Neil Armstrong.

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Nach nur 17 Stunden aber wurde die Kapsel zurückgeholt. Es hatte ein kleines Leck im Höhenmesssystem gegeben. Dieses zu testen war auch der eigentliche Zweck der Mission von “World View” gewesen – neben dem Anspruch, zusammen mit KFC Geschichte zu schreiben natürlich. Daher soll es künftig auch weitere derartige Missionen geben.

Jane Pointer, CEO von “World View”, ließ verlauten, dass alle Ziele der Mission erreicht worden seien. Und auch der Burger ist pünktlich zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli, dem US-amerikanischen Nationalfeiertag, wieder in seinem Heimatland angekommen. Das passt, denn was ist amerikanischer als Feuerwerk, Weltraumreisen und Burger?

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