Weltmeisterschaft 2018: Hochleistungscomputer prophezeit WM-Titel für die DFB-Elf

Ein Hochleistungsrechner der Schweizer Investment Bank UBS hat errechnet: Deutschland verteidigt in Russland den Titel.

Computer können sich nicht irren, oder doch? Die Hochleistungsrechner der Schweizer Investment Bank UBS haben jedenfalls ermittelt, dass die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) ihren Titel erfolgreich verteidigen wird. So ist die Wahrscheinlichkeit eines Triumphes der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw mit 24,0 Prozent am höchsten von allen 32 Teilnehmern. Dahinter folgen Brasilien (19,8), Spanien (16,1) und England (8,5).

Angewendet wurde die bei Statistikern bekannte Monte-Carlo-Simulation. Dabei werden eine große Anzahl von zufälligen Variablen verwendet, um eine zufällige Komponente in die Berechnungen einzubringen und die Meisterschaft zu simulieren. Die UBS-Computer spielten daraufhin insgesamt 10.000 virtuelle Turniere durch, und wie die Engländer sagen würden: Am Ende gewinnt Deutschland.

Italien - nicht qualifiziert und doch mit Titelchancen

Das ominöse Spiel mit Variablen und Unbekannten führte bei der Berechnung allerdings auch zu einem Kuriosum: Wie Gastgeber Russland wurde die Titelchance von Italien mit 1,6 Prozent beziffert. Einziges Problem: Die Italiener haben sich erstmals seit 60 Jahren nicht für eine WM-Endrunde qualifiziert.

Auf eine nullprozentige Titel-Wahrscheinlichkeit kamen fünf Teams: Ägypten, Tunesien, Costa Rica, Saudi-Arabien und Neuling Panama. Als nahezu sicher gilt ebenfalls, dass der kommende Weltmeister aus Europa oder Südamerika kommt. Die Vertreter Asiens, Afrikas, des Mittleren Ostens und aus Lateinamerika werden dagegen als nahezu chancenlos eingestuft.

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