Weltmeister Draxler: 1:3 in München "wirft uns nicht um"

Paris hat mit 1:3 bei Bayern München verloren. Für Julian Draxler ist das allerdings nicht schlimm, er blickt schon auf das Achtelfinale.

Weltmeister Julian Draxler blickt trotz der 1:3 (0:2)-Niederlage mit Paris Saint-Germain bei Bayern München zuversichtlich auf die K.o.-Runde in der Champions League. "Das wirft uns nicht um", sagte Draxler, der nach der zweiten Pflichtspielniederlage hintereinander "froh" war, dass Paris den Gruppensieg vor den Bayern gerettet hatte.

PSG, das in der Vorrunde mit 25 Treffern einen Rekord für die Königsklasse aufgestellt hat, habe "die ein oder andere Mannschaft aus dem Stadion geschossen, aber Gruppenphase ist Gruppenphase - jetzt geht es wieder von null los. Wir müssen höchst konzentriert sein und keine drei Gegentore mehr kassieren", sagte Draxler.

Im Achtelfinale, das am Montag ausgelost wird, gebe es "drei, vier Mannschaften, auf die man nicht gleich treffen will. Chelsea ist zum Beispiel Zweiter geworden, Real Madrid wird wahrscheinlich Zweiter, es gibt sicherlich ein paar dicke Brocken." Paris hat in der Scheich-Ära noch nie die Runde der letzten Vier erreicht, in den vergangenen fünf Spielzeiten war viermal im Viertel- und einmal im Achtelfinale Schluss.

Draxler widersprach Medienberichten, wonach Klubpräsident Nasser Al-Khelaifi die Mannschaft bei einem Kabinenbesuch in der Halbzeitpause gerügt habe. "Der Präsident ist in der Halbzeit immer in der Kabine, zumindest nah dran, er hat sich zurückgehalten wie immer und stand am Rand, ich weiß nicht, wo die Berichte herkommen", sagte Draxler.