Wellbrock verpasst Podest zum Auftakt

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Wellbrock verpasst Podest zum Auftakt
Wellbrock verpasst Podest zum Auftakt

Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups in Berlin den Sprung aufs Podest verpasst.

Der 24 Jahre alte Magdeburger schlug im Finale auf seiner Nebenstrecke 400 m Freistil in 3:42,22 Minuten als Vierter an. Sein Magdeburger Teamkollege Lukas Märtens wurde auf der 25-m-Bahn Siebter hinter Sven Schwarz (Hannover).

„Die Zeit ist eigentlich in Ordnung, aber die Platzierung ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich hatte schon gehofft, dass ich aufs Treppchen komme“, sagte Wellbrock.

Das Tempo habe sich gut angefühlt, "aber ich konnte nicht noch einen draufsetzen. Aber dafür haben wir im Training auch noch nichts gemacht", erklärte der Doppel-Weltmeister von 2019, der für den überlegenen Sieger Danas Rapsys aus Litauen (3:38,19) ein großes Kompliment übrig hatte: "Absolute Weltspitze!"

Wellbrocks Hauptaugenmerk liegt ohnehin auf seiner Paradestrecke am Samstag über 1500 m. Sein vermeintlich größter Konkurrent, der Ukrainer Michailo Romantschuk, sagte krankheitsbedingt kurzfristig ab.

Ebenfalls nicht am Start ist Wellbrocks Verlobte, die Olympiadritte Sarah Köhler, wegen einer Überbelastung im Schulterbereich. Trotzdem kann sich das Starterfeld sehen lassen: Nicht nur das fast komplette DSV-Olympiateam nimmt teil, sondern auch neun Olympiasieger.

Der größte Name auf der Meldeliste ist sicherlich Emma McKeon, die Australierin hatte in Tokio viermal triumphiert. Insgesamt kämpfen mehr als 300 Athleten aus 32 Nationen um Top-Zeiten und -Platzierungen. Der Weltverband FINA schüttet beim Weltcup insgesamt 1,452 Millionen US-Dollar an Preisgeldern aus.

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