„Welcome to Hell“ : G20-Demo eskaliert – Weitere Proteste am Freitag

Für Freitag wurde eine Demonstration unter dem Motto „G20 entern“ angekündigt.

Der G20-Gipfel beginnt am Freitag in Hamburg nach einer Nacht mit Krawallen und Verwüstung. Bei dem Treffen der großen Industrieländer und aufstrebenden Wirtschaftsnationen geht es um die Krisen der Welt, um den Terrorismus sowie die Klima- und Handelspolitik. Mit Spannung wird das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin erwartet.

Das erste G20-Gipfeltreffen in Deutschland wird von etwa 19.000 Polizisten geschützt. Für Freitagabend wurde eine weitere Demonstration unter dem Motto „G20 entern“ angekündigt. Ab 6.00 Uhr bis Samstagnachmittag 17.00 Uhr gilt in Teilen der Innenstadt ein Versammlungsverbot. Dann etwa endet das G20-Treffen.

76 Beamte wurden verletzt

Die Protest-Aktion „Welcome to Hell“ am Donnerstagabend endete mit Zusammenstößen zwischen G20-Gegnern und der Polizei. Die Polizei setzte während und nach der Autonomen-Kundgebung Wasserwerfer ein, gewalttätige Demonstranten warfen Flaschen auf die Beamten. In einigen Straßen der Innenstadt brannten Barrikaden, Schaufenster wurden eingeschlagen. Die Polizei sprach von mindestens 76 verletzten Beamten, einer der „Welcome to Hell“-Initiatoren von „zahlreichen“ Verletzten auf Seiten der Demonstranten.

Etwa 1000 Vermummte hatten sich nach Angaben der Polizei unter die rund 12.000, überwiegend friedlichen Demonstranten gemischt. Die Beamten stoppten den Zug kurz nach dem Start und setzten Pfefferspray sowie Wasserwerfer ein. Aus den Reihen der Demonstranten flogen Flaschen, Feuerwerk wurde gezündet. Die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung