Welche Mückensprays funktionieren tatsächlich?

Welche Mittel helfen, damit die fiesen Mücken nicht zustechen? (Bild: ddp)

Sommerzeit ist Mückenzeit und jeder ist genervt von den Blutsaugern. Das NDR-Verbrauchermagazin „Markt“ hat jetzt vier Mückenschutzmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen getestet.

An 20 Probanden wurden folgende Mittel aus Drogerien oder Apotheke getestet: Anti Brumm Forte mit dem Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid), der Klassiker Autan mit dem Wirkstoff Icaridin, Anti Brumm Naturel mit dem pflanzenbasierten Wirkstoff PMD und Zedan mit dem ätherischen Öl Geraniol. Zum Stecheinsatz kamen bei dem Labortest Gelbfiebermücken, die den ganzen Tag über als besonders stechfreudig gelten.

Ätherische Öle versagen am schnellsten

Kurz nach dem Auftragen der Schutzmittel mieden die Mücken noch jeden Unterarm, der ihnen dargeboten wurde. Aber schon nach einer 30-minütigen Pause sah das anders aus: Bei Zedan war der Schutz schon nach dieser kurzen Zeit komplett zusammengebrochen, eine Mücke nach der anderen grub ihren Rüssel ins Fleisch der Probanden.

Die anderen Schutzmittel erfüllten ihre Funktion weiterhin. Dabei spielen zwei Faktoren zusammen: Zum eines ist es der Geruch der Mückenschutzmittel, der abschreckend wirkt, zum anderen die Haut, die sich damit besprüht oder beschmiert anders anfühlt, wenn die Mücken auf ihr landen.

Was schützt am längsten?

Das Ergebnis des Labor-Test: Anti Brumm Forte mit 30 Prozent DEET wird zwar erst ab drei Jahren empfohlen, ist mit sieben Stunden Schutz aber Testsieger. Autan mit 20 Prozent Icaridin erreicht immerhin eine Wirkzeit von fünfeinhalb Stunden.

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Anti Brumm Naturel mit 20 Prozent PMD, das immerhin noch vier Stunden vor den Mücken schützt, landet auf dem dritten Platz. Und auf dem letzten Platz Zedan, dessen ätherische Öle nur eine halbe Stunde lang schützend wirken.

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