Weiterer Waldbrand wütet unkontrolliert im Norden Kaliforniens

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Das "Dixie Fire"

Im Norden Kaliforniens breitet sich ein weiterer Waldbrand rasch aus. Die US-Behörden riefen am Mittwoch tausende Menschen auf, sich wegen des "Caldor Fire" in Sicherheit zu bringen. Das am Samstag ausgebrochene Feuer war innerhalb von 24 Stunden um das Achtfache angewachsen und umfasste bis Mittwoch eine Fläche von rund 215 Quadratkilometern.

Mindestens zwei Menschen mussten per Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden, nachdem das "Caldor Fire" eine Kleinstadt rund 80 Kilometer von Sacramento erreicht hatte. Die Feuerwehr appellierte in den Medien eindringlich an die Bewohner, die bedrohten Gebiete zu verlassen. "Bitte, bitte beachten Sie die Warnungen, und wenn Sie aufgefordert werden zu verschwinden, verschwinden Sie", sagte Feuerwehrchef Thom Porter der Zeitung "Sacramento Bee".

Durch starke Winde und die trockene Vegetation hat sich der Waldbrand weiter ausgebreitet und wütet nun unkontrolliert im Eldorado National Forest. Das "Caldor Fire" ist nur einer von mehreren Bränden im Westen der USA. Weiter nördlich wütete am Mittwoch nach wie vor das "Dixie Fire". Es hat bislang mehr als 2500 Quadratkilometer Fläche zerstört und ist der zweitgrößte Brand in der Geschichte Kaliforniens.

noe

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