Weinzierl nach Köln? Das sagt Schmadtke

Reinhard Franke
Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke (l.) will weiter mit Trainer Peter Stöger zusammenarbeiten

Der 1. FC Köln wartet auch nach dem Kellerduell gegen Werder Bremen immer noch auf den ersten Sieg, die Geißbock-Elf steht nach dem 0:0 gegen Werder mit nur zwei Punkten weiter auf dem letzten Tabellenplatz.

Doch eine Diskussion um Chefcoach Peter Stöger gibt bei den Domstädtern weiterhin nicht. "Ich beschäftige mich nicht mit anderen Trainern, es gibt keinen Plan B", sagt FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke zu SPORT1.

"Die Stimmung ist natürlich nicht gut. Sie ist so, wie sie halt ist, wenn das erhoffte Ziel nicht eingetreten ist", ergänzt Schmadtke.


Spekulationen um Weinzierl und Schuster

In den lokalen Medien wurden schon Namen möglicher Trainer-Kandidaten genannt.

Der Express hatte am Montag die Namen Markus Weinzierl (zuletzt Schalke 04) und Dirk Schuster (FC Augsburg) ins Spiel gebracht. Doch dazu sagt Schmadtke klipp und klar: "Da ich mich nicht mit Plan B beschäftigt habe, spielen diese Namen auch keine Rolle."

Schmadtke stärkt Stöger weiter den Rücken - und glaubt auch nicht, dass der Coach selber die Brocken hinschmeißen wird.

"Die Statements von Peter Stöger sind eindeutig, dass er nicht zurücktritt", sagt der Geschäftsführer.


Stöger: "Werde niemals von mir aus den Platz räumen"

Nach dem Spiel am Sonntag hatte Stöger deutliche Worte gefunden, die keinen Raum für Spekulationen lassen: "Wenn ich diese Mannschaft sehe, was sie abliefert und versucht zu machen, dann ist das ein Zeichen, dass wir gerne zusammenarbeiten", meinte der Österreicher.

Und weiter: "Ich bin so lange hier verwurzelt in diesem Klub, ich kann und werde auch niemals von mir aus den Platz räumen, wenn ich nicht weiß, dass es eine zweite, bessere Lösung für den Verein gibt. Alles andere wäre schwachsinnig und egoistisch."


Kein Gedanke an Trainerwechsel

Schmadtke begründet auch, warum er keinen Gedanken an eine Veränderung auf der Trainerposition verschwendet.

"Er hat einen Zugang zur Mannschaft und weil er es immer wieder hinbekommt, einen Plan zu entwickeln, den das Team versucht umzusetzen. Das ist der Ausdruck der Art und Weise, wie wir spielen. Dass die Punkte nicht stimmen, ist zwar richtig, aber die Art und Weise des Spiels und der Umgang miteinander als auch eine Plan-Entwicklung sind für mich okay."

Er und Stöger seien "jeden Tag zusammen und sprechen über die Dinge, die passiert sind und über die, die noch kommen. Da wird sich nichts ändern."