Weinjahrgang 2017 zum Weinen

Die weltweite Weinproduktion ist in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit mehr als 50 Jahren gefallen. Der Frost im Frühjahr hat die Trauben kaputtgemacht. Das Wetter macht den großen Weinländern schwer zu schaffen, viele Fässer in den Weinkellern sind leer.

Die drei größten Produktionsländer der Welt – Italien, Frankreich und Spanien – fuhren allesamt historisch schlechte Ernten ein.

Am schlimmsten steht es um die italienischen Weine. Die italienischen Winzer verzeichnen Einbußen von 23 Prozent, halten aber die Führung in der Rangliste der größten Weinproduzenten.

Der Zweitplatzierte Frankreich produzierte fast ein Fünftel weniger als im Vorjahr, in Spanien gab es ein Minus von 15 Prozent.

Die drei Spitzenreiter stehen zusammen für gut 44 Prozent der weltweiten Weinproduktion.

Auch deutsche Winzer brachten in diesem Jahr deutlich weniger Wein in ihre Keller, ein Minus von 18 Prozent.

Die USA als weltweite Nummer vier hatten dagegen keine nennenswerten Einbußen.

Welche Folgen die schwache Ernten der Weinriesen auf die Preise haben wird, ist noch schwer zu sagen. Lagerbestände aus früheren Jahren könnten genutzt werden, um die Folgen abzufedern.

pas cool #wine #wineharvest #wineproduction https://t.co/ys2PlUeyte— Aveine (@AveineOfficiel) 19 octobre 2017

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