Weil sie ihr Baby öffentlich stillte: So reagiert eine Mutter auf Kritik zweier Frauen

In der Öffentlichkeit stillen oder nicht? Immer wieder ein Streitpunkt. (Symbolbild: ddp Images)

Mitten in einer Schlange im Disneyland bekommt das Baby von Besucherin Brittni Medina Hunger. Sie gibt ihm die Brust, andere Wartende beschweren sich lauthals. Medina kontert mit einer klaren Botschaft auf Facebook.

Wenn das Baby quengelt, hat das meistens einen Grund: Es hat Hunger. Während sich einige Mütter zum Stillen zurückziehen oder Kind und Brust komplett unter einem Tuch verhüllen, lassen andere Frauen ihr Kind in der Öffentlichkeit an der Brust trinken. Auch in einer Schlange in einem Vergnügungspark.

Genau dort hat die US-Amerikanerin Brittni Medina ihrem zehn Monate alten Sohn kürzlich die Brust gegeben. Für die Disneyland-Besucherin ein ganz natürlicher Moment – für einige andere Wartende aber offenbar ein Ärgernis. In einem Facebook-Post, den Medina mit einem Foto von sich und ihrem Sohn sowie zwei Frauen im Hintergrund bebildert hat, schreibt sie: „Wir haben ein Jahresticket und gehen oft ins Disneyland. Mein kleiner Mann ist zehn Monate alt und ich gebe ihm die Brust. Wir sind so ziemlich überall in der Lage zu füttern. Nun ja, diese Damen waren so wütend darüber, mein Ehemann musste ein Foto machen. Schaut euch die Hater an!“

Tatsächlich sehen die zwei blonden Frauen auf dem Foto nicht besonders glücklich aus und schauen wütend in Richtung Medina. Die hingegen, nur mit einem knappen Top bekleidet, lächelt mit ihrem Sohn an der Brust. Wie die junge Mutter in einem Interview mit „Popsugar“ erzählt, hätten die Frauen sie außerdem aufgefordert, sie solle ihr Baby auf der Toilette füttern. Anstatt den „Rat“ zu befolgen, posiert sie extra so, dass die beiden Damen gut auf einem Foto zu sehen sind, das ihr Mann von der Szene machte.

Gerade in den USA polarisiert das Thema Stillen in der Öffentlichkeit. Immer wieder berichten Mütter von wütenden Reaktionen von Passanten, die sich von der nackten oder bedeckten Brust gestört fühlen. Brittni Medina allerdings möchte sich nicht verbieten lassen, ihren Sohn immer dann zu stillen, wenn er Hunger hat.