Weidle gute Siebte in St. Anton

Skirennläuferin Kira Weidle hat rund drei Wochen vor der WM auch im lange ungeliebten Super-G aufsteigende Form gezeigt. Die 26-Jährige egalisierte im ersten von zwei Rennen in St. Anton als Siebte ihr bestes Weltcup-Ergebnis in ihrer Zweitdisziplin. Der Tagessieg ging an Federica Brignone aus Italien.

"Yes", rief Weidle im Ziel und küsste ihren linken Ski. "Es war ein brutal hartes Rennen. Ich war mir nicht sicher, ob das sehr langsam ist oder schnell", sagte sie in der ARD.

Erst ein Blick auf die Zeitentafel gab ihr Sicherheit: Ihre taktisch kluge Fahrt über die verkürzte, aber dennoch knifflige und technisch anspruchsvolle Strecke reichte bis auf 0,31 Sekunden ans Podium heran. Von Brignone, die ihren 21. Sieg holte, trennten Weidle 0,97 Sekunden.

"Mit dem Ergebnis bin ich glücklich, da kommt niemand perfekt runter", sagte Weidle lächelnd. Wegen der Absage der Abfahrt, für die ein zweiter Super-G angesetzt worden war, habe es geheißen: "Das ist nicht dein Wochenende. Umso schöner ist es zu beweisen, dass man es auch im Super-G kann und es geht."

Brignone setzte sich vor Joana Hählen (+0,54 Sekunden) und Olympiasiegerin Lara Gut-Behrami (0,66/beide Schweiz) durch. Emma Aicher schied nach 13 Fahrsekunden aus und stürzte im Auslauf. Auch Mitfavoritin Sofia Goggia kam mit überlegener zweiter Zwischenbestzeit von der Strecke ab und fiel auf die rechte Schulter.