Weißes Haus will Bedenken über Trumps Gesundheit mit Arztbericht entkräften

Nach Spekulationen über den Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump will das Weiße Haus die Ergebnisse seines nächsten Arztbesuches veröffentlichen. Bei einer Rede hatte der Präsident auffällig undeutlich gesprochen

Nach Spekulationen über den Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump will das Weiße Haus die Ergebnisse seines nächsten Arztbesuches veröffentlichen. Bei einer Rede vor zwei Tagen hatte der 71-Jährige auffällig undeutlich gesprochen - Fragen zu seiner Gesundheit nannte seine Sprecherin Sarah Sanders daraufhin am Donnerstag (Ortszeit) zwar "lächerlich"; Anfang kommenden Jahres werde aber ein Arztbericht zur Gesundheit Trumps veröffentlicht.

Anders als es bei seinen Vorgängern üblich war, gab das Weiße Haus bislang keine Auskunft über den Gesundheitszustand des amtierenden US-Präsidenten. Sanders kündigte nun aber an, die Ergebnisse von Trumps geplanter Untersuchung im Nationalen Militärkrankenhaus Walter Reed zu veröffentlichen.

Bei seiner Rede am Mittwoch, bei der Trump Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannte, hatte der Präsident stark genuschelt und Wörter verschluckt. Sanders sagte dazu, der Präsident habe einfach einen trockenen Hals gehabt. "Es gab viele Fragen dazu. Ehrlich gesagt ziemlich lächerliche Fragen", sagte sie.

Es wurde etwa spekuliert, ob der 71-Jährige ein Gebiss trägt und wie es um seine geistige Gesundheit bestellt ist. In der Vergangenheit hatten einige Psychiater bereits die Frage aufgeworfen, ob der Präsident an Demenz oder einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet.

Während des Wahlkampfs hatte Trumps Arzt ihm eine "hervorragende Gesundheit" bescheinigt. Der Mediziner hatte bereits 2015 erklärt, falls Trump gewinnen würde, wäre er "der gesündeste Mensch, der jemals ins Präsidentenamt gewählt wurde".