Weißes Haus: Ende der Benzinknappheit nach Pipeline-Angriff in Sicht

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WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach Wiederaufnahme des Betriebs der größten Benzin-Pipeline der USA hat die US-Regierung ein baldiges Ende der Engpässe an Tankstellen im Südosten des Landes in Aussicht gestellt. "Das Ende ist in Sicht", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Freitag. Es werde allerdings noch "ein paar Tage" dauern, bis wieder Normalität hergestellt sei. Psaki rief Autofahrer in den betroffenen Regionen erneut dazu auf, kein Benzin zu horten. Die Colonial Pipeline war Ziel eines Hacker-Angriffs geworden.

Besonders schwer von der Benzinknappheit betroffen war auch am Freitag die US-Hauptstadt Washington: Dort hatten am Mittag (Ortszeit) 88 Prozent der Tankstellen keinen Treibstoff, wie Patrick De Haan von der Marktanalysefirma Gasbuddy auf Twitter mitteilte. Im Bundesstaat North Carolina waren 65 Prozent der Tankstellen ohne Benzin, in South Carolina waren es 48 Prozent. Auch in zahlreichen anderen Bundesstaaten war das Benzin knapp. Nach De Haahns Daten nahm die Zahl der Tankstellen mit Treibstoff am Freitag allerdings in mehreren betroffenen Bundesstaaten wieder zu.