Wehrpflicht und Dienstpflicht: Experten sagen, welche Folgen es hätte

Susanne Klaiber
Im Gespräch ist ein einjähriger, bezahlter Pflichtdienst für Menschen ab 18 Jahren.

CDU und SPD diskutieren, ob sie eine sogenannte Dienstpflicht einführen sollen. Also eine Art Wehr-Zivil-Dienst für alle.

Im Gespräch ist zum Beispiel ein einjähriger, bezahlter Pflichtdienst für Menschen ab 18 Jahren bei der Bundeswehr, beim Technischen Hilfswerk (THW), in der Umwelt oder Pflege. 

Abgesehen davon, dass diese Art von Zwang rechtlich höchst schwierig umzusetzen ist – welche Effekte hätte so ein Dienst in Deutschland?

Die wichtigsten Fakten auf den Punkt gebracht.

Wie viele Menschen würde das betreffen?

Nach den neuesten verfügbaren Daten des Statistischen Bundesamts (Stand Ende 2016) lebten in Deutschland etwa 853.000 18-Jährige, die Jahre davor waren geburtenstärker.

Wie sieht das Engagement aktuell aus?

Derzeit gibt es viele Menschen, die sich bereits freiwillig engagieren.

► Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) verrichten derzeit etwa 39.000 Menschen Arbeit im im Sozialbereich, in der Kultur, Umweltschutz, Sport, Integration oder Katastrophenschutz. Knapp 70 Prozent von ihnen sind jünger als 27 Jahre, insgesamt sind 55 Prozent Frauen.

Daneben gibt es das Freiwillige soziale oder ökologische Jahr (FSJ oder FÖJ), das von Wohlfahrtsorganisationen oder Kirchen getragen wird. 2015 waren in beiden Sparten zusammen 60.000 junge Menschen tätig.

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