Wegen Werbespot: Teil-Erfolg für Hoeneß

Uli Hoeneß schiebt der Werbung einen Riegel vor

Uli Hoeneß hat sich vor Gericht gegen den Fitnessriegel-Hersteller Layenberg auf einen Vergleich geeinigt.

Wie Bild berichtet, ließ der Präsident des FC Bayern kürzlich einen Werbespot des Sponsors von Zweitligist Union Berlin mit TV-Rechtsanwalt Ingo Lenßen über die Anwaltskanzlei Nesselhauf verbieten.

In dem Spot forderte ein "Herr Hoeneß" ein Gespräch mit Herr Lenßen. Der erklärte seinem "Freund Uli" schließlich: "Der fünfte Stern bleibt bei Union."

Hintergrund: Der 25-fache deutsche Meister hatte von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) einen fünften Stern auf seinen Trikots verlangt - ohne Erfolg.

Zweitligist Union trägt dagegen fünf Sterne auf seinem Trikot, weil Sponsor Layenberger diese Anzahl an Sternen in seinem Logo führt.

Den Streit zwischen der DFL und den Bayern griff der Werbespot auf und machte sich über Hoeneß und die Bayern lustig. Doch da machte der Boss des Rekordmeisters nicht mit.

Hoeneß sandte über die Anwaltskanzlei Nesselhauf eine Unterlassung wegen "Verletzung der Persönlichkeitsrechte". Am 8. September ließ er den "Erlass einer einstweiligen Verfügung" folgen. Der Streitwert belief sich auf etwa 40.000 Euro.

Am 11. September einigten sich die beiden Parteien. Layenberger zahlt laut Bild einen Spende an ein soziales Projekt in München.

Zudem verpflichtete sich der Trikotsponsor, den Text des Werbespots zu ändern.

"Wir haben unseren Spot neu synchronisiert und sind froh, unsere kleine lustige Geschichte mit einem Augenzwinkern weiter ausstrahlen zu können", wird ein Sprecher des Unternehmens zitiert.