Wegen Voodoo-Ritual: Darum verließ Romelu Lukaku den FC Everton

Romelu Lukaku stand im Sommer wohl vor einer Verlängerung beim FC Everton, bis eine Reise nach Afrika seine Meinung offensichtlich änderte.

Romelu Lukaku kehrte dem FC Everton im Sommer den Rücken und wechselte für mehr als 80 Millionen Euro zu Manchester United. Dabei standen die Chancen sehr gut, dass der belgische Stürmer bei den Toffees verlängert, bis ein Voodoo-Zauber kam.

Das behauptet jedenfalls Klubbesitzer Farhad Moshiri, der seinen Schützling schon kurz vor einer Unterschrift hatte. "Wenn ich Ihnen sage, was wir ihm geboten haben, würden sie es nicht glauben, aber sie haben ihm mehr geboten", erklärte er auf Evertons Jahreshauptversammlung.

Geld sei für den schwerreichen Geschäftsmann mit iranischen Wurzeln kein Problem gewesen, wobei er "zwei Sommer verschwendet hat, ihn zu halten. Im ersten Jahr konnten wir ihn zusammen mit seiner Familie und seinem Berater bei uns halten."

Und auch 2017 hätte es um ein Haar geklappt, denn "sein Berater war schon bei uns auf dem Trainingsgelände und kurz davor, zu unterschreiben. Aber der Spieler war auf Pilgerreise in Afrika und machte bei einem Voodoo-Ritual mit, bei dem ihm gesagt wurde, dass er für Chelsea unterschreiben sollte." Am Ende landete der Mittelstürmer jedoch nicht bei seinem Ex-Klub, sondern bei den Red Devils.

Ein Vertreter von Lukaku widersprach dieser Darstellung im Gespräch mit der BBC und drohte Moshiri Rechtsmittel an. "Romelus Entscheidung hatte nichts mit Voodoo zu tun", sagte er, Lukaku sei "sehr katholisch und Voodoo kein Teil seines Lebens oder Glaubens". Grund für den Abschied von Everton sei gewesen, dass der Stürmer nicht an den Klub und das Projekt von Moshiri geglaubt habe.