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Wegen Umsatzeinbruch: Meta soll Massenentlassung planen

Der Umsatz des Facebook- und Instagram-Konzerns Meta geht zurück, nun soll Chef Mark Zuckerberg mit einem massiven Stellenabbau darauf reagieren. (Bild: 2020 Getty Images/Johannes Simon)
Der Umsatz des Facebook- und Instagram-Konzerns Meta geht zurück, nun soll Chef Mark Zuckerberg mit einem massiven Stellenabbau darauf reagieren. (Bild: 2020 Getty Images/Johannes Simon)

Der Umsatz des Konzerns Meta ist stark zurückgegangen, nun möchte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg offenbar mit einer drastischen Maßnahme dagegen vorgehen: Tausende Arbeitsplätze sollen abgebaut werden.

Folgt nach Elon Musk nun Mark Zuckerberg? Der Leiter des Elektroautoherstellers Tesla kaufte für 44 Milliarden US-Dollar die Plattform Twitter und möchte mit einem massiven Stellenabbau die finanzielle Lage des Mikrobloggingdienstes stabilisieren. Eine solche Maßnahme könnte nun auch Zuckerberg in Erwägung ziehen.

Grund dafür ist der Umsatzeinbruch des Facebook- und Instagram-Konzerns Meta. So soll die Onlinewerbung auf beiden Plattformen weniger Geld einbringen als im Vorjahr. Im Jahresvergleich sank die Erlöse im dritten Quartal auf 27,7 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn brach um 52 Prozent auf rund 4,4 Milliarden Dollar ein. Gleichzeitig verschlingt die Entwicklung des sogenannten Metaverse immer mehr Geld.

Laut dem "Wall Street Journal" handelt es sich offenbar um tausende Arbeitsplätze, die nun gestrichen werden sollen. Wie die "New York Times" mitteilte, könnte dieser Stellenabbau die stärkste Streichung seit der Gründung des Unternehmens 2004 sein. Bei Facebook sind rund 87.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt. Zuletzt hatte Zuckerberg angekündigt, dass die Beschäftigtenzahl vorerst nicht mehr wachsen und im kommenden Jahr auch schrumpfen könne.