Wegen Stinkefinger für Trump entlassen: Spendenaktion für Radfahrerin

Wegen Stinkefinger für Trump entlassen: Jetzt ist die Radfahrerin reich

Dieses Foto ging um die Welt: Radfahrerin Juli Briskman zeigte dem US-Präsidenten Donald Trump den Mittelfinger, als seine Autokolonne an ihr vorbeirauschte. Wegen dieses Vorfalls verlor die Frau ihren Job. Doch nun gibt es ein Happy End!

Dass Juli Briskman ganz offen ihre Meinung über Donald Trump zeigte, begeisterte das Netz. Die User feierten sie als Heldin. Einer erstellte direkt einen Post für das richtige Verhalten eines Radfahrers im Straßenverkehr. Die Überschrift lautete "Rad fahren in Amerika". Dazu folgten die Zeichen für das Abbiegen nach links und rechts, sowie für das Anhalten. Zu guter Letzt durfte auch der Gruß an den Präsidenten nicht fehlen: ein Radfahrer, der den Mittelfinger hebt.

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Einer fand die Stinkefinger-Aktion jedoch gar nicht lustig: Briskmans Chef kündigte die 50-Jährige, nachdem sie das Skandal-Foto auf ihrer Facebook-Seite geteilt hatte. Die Entlassung wurde mit einem obszönen Verhalten in den sozialen Medien begründet. Es schien, als stünde die zweifache Mutter vor dem Ruin, doch zum Glück kann sie sich auf ihre neu gewonnenen Fans verlassen.

"Eure Spenden haben eine schwere Last von mir genommen"

Die starteten einen Spendenaufruf für die Radfahrerin und siehe da: Bis jetzt sind schon 75.000 Dollar, umgerechnet knapp 64.000 Euro, zusammengekommen! "Juli Briskman ist eine Inspiration für uns alle", lässt Organisator Rob Mello auf dem Portal "GoFundMe" wissen. Sie habe nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeübt, als die Trump den Mittelfinger entgegenstreckte.

Dass so viele Menschen nun Geld für sie spenden, freut Juli Briskman sehr. "Nachdem ich rausgeschmissen wurde, rasten meine Gedanken. Ich hätte nie gedacht, dass mein Ein-Finger-Salut mir den Job kosten könnte. Ich war schockiert", schreibt sie auf der Spendenseite. "Eure großzügigen Spenden haben eine schwere Last von mir genommen. Ich kann bloß danke sagen."

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