Wegen Neymar: Frankreichs Liga setzt Ultimatum

Feierlich empfangen ist er schon, spielen darf er noch nicht: Neymar

Der Weltrekordtransfer von Superstar Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain zieht weiter seine Kreise.

Der französische Ligaverband LFP setzte dem spanischen Fußballverband RFEF im Fall um Neymars Spielberechtigung ein Ultimatum. Sollte das notwendige Transferzertifikat für den 25-Jährigen nicht innerhalb von sieben Tagen in der LFP-Zentrale eingehen, werden die Franzosen den Weltverband FIFA kontaktieren. 


"Sie haben sieben Tage, um zu antworten. Wenn der spanische Verband am Ende der sieben Tage das Zertifikat nicht eingereicht hat, wird sich die FIFA der Akten annehmen", sagte LFP-Generaldirektor Didier Quillot am Samstag dem TV-Sender BeIN Sports

Neymar fehlt im Kader

Neymars Wechsel nach Paris für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro war am Donnerstag bekannt gegeben worden.

Beim Saisonauftakt in der Ligue 1 gegen den Aufsteiger SC Amiens (2:0) stand Neymar noch nicht im Kader, weil das Transferzertifikat nicht bis zum Ablauf der Frist am Freitag um Mitternacht in der LFP-Zentrale eingegangen war.

Durch die Formalie verschiebt sich Neymars Liga-Premiere im PSG-Trikot um mindestens acht Tage. Das zweite Pariser Punktspiel der angebrochenen Saison findet am 13. August (Sonntag) bei EA Guingamp statt.