Wegen Neuer: Löw erklärt seinen Plan B

Joachim Löw glaubt an eine rechtzeitige Rückkehr von Manuel Neuer

Bundestrainer Joachim Löw hat weiter keine Zweifel an einer WM-Teilnahme seines verletzten Kapitäns Manuel Neuer.

"Man sollte den Teufel jetzt nicht an die Wand malen. Ich mache mir aktuell keine Sorgen", sagte Löw am Samstag in Mainz.

Nationaltorhüter Manuel Neuer wurde nach einem erneuten Fußbruch und der folgenden OP eine Ausfallzeit bis Januar vorhergesagt. "Innerhalb des Fußes findet eine Wundheilung statt, die kann sogar bis zu einem halben Jahr dauern", erklärte Neuer aber jetzt bei fcb.tv. Dann könnte der 31-Jährige sogar bis in den März hinein fehlen.

Bundestrainer Löw sieht sein Team auf der Torhüterposition gut aufgestellt.

Löw hat Vertrauen in Neuers Vertreter

Klare Nummer zwei hinter Neuer sei Marc-Andre ter Stegen, sagte Löw. "Er spielt stabil, sehr sachlich, hat eine gute Ausstrahlung und spielt bei Barcelona, einer der Topmannschaften. Er hat Sicherheit und Coolness, hat sich gut entwickelt - anfangs war es ja ein bisschen schwierig. Wenn man von einem Torhüter hinter Manuel Neuer spricht, ist es im Moment der Marc ter Stegen."

Darüber hinaus gebe es in Bernd Leno und Kevin Trapp zwei Torhüter, "denen wir auch vertrauen", ergänzte Löw. 

"Man ist mal davon ausgegangen: ein halbes Jahr bis zur Winterpause, plus-minus ein paar Wochen. Ich hoffe natürlich, dass Manuel Neuer so früh wie möglich einsteigen kann", sagte Löw: "Ich weiß, dass Manu schnell auf hohem Niveau sein kann, das wäre wahnsinnig wichtig, er war in den letzten Jahren der beste Torhüter der Welt."