Wegen Krokodilen: Zwei Australier und ein Hund sitzen tagelang auf Autodach

Wegen Krokodilen: Zwei Australier und ein Hund sitzen tagelang auf Autodach

In eine äußerst missliche Lage gerieten zwei Australier und ihr Hund bei einem Angelausflug im Nordwesten von Australien: Ihr Auto blieb in der abgelegenen Region zwischen den starken Gezeiten stecken, an ein Vorwärtskommen war nicht mehr zu denken. Neben dem heißen Wetter machten den beiden Männern laut ABC vor allem die Krokodile zu schaffen.

Die Gegend namens Kimberley ist bekannt für ihre Salzwasserkrokodile, die in dem 19-jährigen Charlie Morris und dem 37-jährigen Beau Bryce-Morris sowie ihrem vierbeinigen Begleiter offenbar leichte Beute witterten. Den Männern blieb nichts anderes übrig, als sich mit dem Hund auf das Autodach zu retten, wo sie insgesamt vier Nächte ausharrten, bei immer knapper werdender Verpflegung und schwindenden Wasservorräten.

 

"Im Kimberley muss man auf Krokodile und Schlangen aufpassen", bestätigte der Polizeibeamte Mark Balfour dem Sender. "Einer der Herren sagte, ein Krokodil sei ihrem Fahrzeug sehr nahe gekommen, also waren sie verständlicherweise sehr panisch deswegen." Sogar ein Videotagebuch auf ihrem Smartphone führten die Angler in der Angst, nicht mehr gefunden zu werden.

Nachdem sie am Freitag gestrandet waren, wurden sie erst am Dienstag entdeckt, stark dehydriert und von der Sonne verbrannt. In der Gegend kommt es immer wieder vor, dass nicht ortskundige Australier von den Gezeiten überrascht werden.