Klarheit im Nummern-Wirbel um James

Reinhard Franke
Mit dem Transfer von James Rodriguez hat der FC Bayern München die angekündigte Granate nach München geholt. SPORT1 zeigt die Karriere des Kolumbianers in Bildern

Kaum ist der Wechsel von James Rodriguez von Real Madrid zum FC Bayern perfekt, wurde schon über mögliche Probleme berichtet, die der Kolumbianer verursachen könnte.

Die Münchner tz berichtete, in James' persönlichem Vertrag mit adidas sei festgeschrieben, dass er aus Vermarktungsgründen die Nummer 10 tragen muss - egal bei welchem Klub.

Dass dies zumindest nicht für den FC Bayern gilt, zeigte sich bei der Präsentation des Neuzugangs am Mittwochnachmittag. Dort posierte er mit der Nummer elf, die er von Douglas Costa erbt, der vor einem Wechsel zu Juventus Turin steht.


Zuvor schon hatte adidas eine entsprechende Klausel in James' Vertrag dementiert.

"Das ist totaler Quatsch. Für die Nummernvergabe innerhalb des Lizenzspielerkaders ist einzig und alleine die sportliche Leitung des FC Bayern München zuständig", sagte adidas-Sprecher Oliver Brüggen auf SPORT1-Anfrage.

"Darüberhinaus unterliegen vertragliche Inhalte grundsätzlich der Vertraulichkeit und werden folglich von uns nicht kommentiert."

James wurde am Dienstag für zwei Jahre von Real Madrid an den FC Bayern ausgeliehen und soll in München etwa sechs Millionen Euro im Jahr verdienen. Den ersten Auftritt des 26-Jährigen im Bayern-Dress gibt es am Mittwoch, 19. Juli um 13.15 Uhr beim Testspiel gegen den FC Arsenal LIVE auf SPORT1 zu sehen.