Wegen des Fan-Widerstands: DFL erwägt Abschaffung der Montagsspiele

Die Diskussion um die Montagsspiele der Bundesliga schlägt vor der ersten Partie an diesem Spieltag hohe Wellen.

Die DFL erwägt Medienberichten zufolge, die Montagsspiele in der Bundesliga ab 2021 wieder abzuschaffen. Die Überlegungen sind eine Reaktion auf den Widerstand der Fans.

Wie die Bild meldet, habe DFL-Boss Christian Seifert sich vor einigen Wochen mit den Managern der Bundesligavereine getroffen und eine Abschaffung der Montagsspiele zur Diskussion gestellt. Dabei soll er gefragt haben, ob die Liga das Rad überdreht habe. Eine Antwort der Klubs steht dem Bericht zufolge noch aus.

Auch Spieler gegen Montagsspiele

Am 19. (Eintracht Frankfurt - RB Leipzig) und 26. Februar (Borussia Dortmund - FC Augsburg) stehen die ersten beiden Montagsspiele der Saison an. In deren Vorfeld kündigten in den letzten Wochen verschiedene Fanorganisationen Maßnahmen gegen die Anstoßzeiten der DFL an. Unter anderem wird ein Fanbündnis des BVB die Partie gegen Augsburg boykottieren.

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Auch Spieler äußerten sich zuletzt kritisch gegenüber den Anstoßzeiten: "Ich kann die Fans vollkommen verstehen. Ich finde, es gehört sich nicht, Bundesligaspiele am Montagabend anzusetzen", sagte Frankfurts Marco Russ zur Bild.