Wegen Fan-Protesten: UEFA ermittelt gegen FC Bayern

Bayern München hat glücklich gegen Anderlecht gewonnen. Nun erwartet den deutschen Rekordmeister aber ein Nachspiel wegen Fan-Protesten.

Beim Auswärtsspiel beim RSC Anderlecht (2:1) protestierten die Anhänger des FC Bayern gegen die ihrer Meinung nach zu hohen Ticketpreise. Die Proteste rufen nun die UEFA auf den Plan, die Ermittlungen gegen die Münchner einleitet.

Am 7. Dezember wird die UEFA auf einer Sitzung über die möglichen Konsequenzen für den FC Bayern entscheiden. Nachdem die Fans in der 13. Minute Papiergeld auf den Rasen geworfen hatten, unterbrach der Schiedsrichter die Partie für eine Minute, um das Spielfeld wieder frei zu räumen. Kurz darauf präsentierten die Anhänger ein Banner mit der Aufschrift "Kriegt ihr den Hals nicht voll?", um ihren Unmut kundzutun.

Hintergrund der Proteste waren die in den Augen der Bayern-Fans zu hohen Ticketpreise für das Gastspiel beim belgischen Meister. Ursprünglich kostete eine Karte für den Gästeblock 100 Euro, was zahlreiche Fans des deutschen Rekordmeisters von der Auswärtsreise abhielt. Den mitgereisten Anhängern zahlten die Bayern einen Teil des Eintrittsgeldes.