Wegen Bundesliga: Facebook-Nutzer düpiert Sky mit wütendem Post

Sky Sport sieht sich aktuell heftiger Kritik in den sozialen Netzwerken ausgesetzt. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Die Ankündigung von Sky Deutschland, die Vor-Ort-Berichterstattung zur Bundesliga in der kommenden Saison signifikant runterfahren zu wollen, schlägt seit Tagen hohe Wellen. Kunden des Pay-TV-Senders sind verstimmt: Nutzt der Pay-TV-Sender die Neuvergabe der Bundesliga-Übertragungsrechte, um Geld an der falschen Stelle zu sparen?

Hintergrund: So sind die Bundesliga-Übertragungsrechte verteilt

Das denken zumindest einige Kunden. Mit einem wütenden Beitrag auf der Facebook-Seite von Sky Sport Deutschland traf ein Nutzer den Nerv seiner Netz-Kollegen:

Der Post im Wortlaut:

“Also nur damit ich das richtig verstehe:

Ihr verliert die Rechte für massenhaft Spiele der Bundesliga, plant keinerlei Preisanpassungen und “zieht jetzt die Konsequenz” nicht mehr aus dem Stadion zu senden, sondern nur noch aus dem Studio ? Was seid ihr für en Haufen voller Lappen?
Jeder Kunde bei euch zahlt nen Arsch voll Kohle… für was eigentlich ? Seit Jahren geht’s doch stetig bergab… und kommt mir jetzt bitte nicht mit der “Velux EHF Champions League”, dem “Masters in Augusta”, dem “Jahrhundertkampf des Jahrtausends” oder der “Weltmeisterschaft im Hallenhalma. Live aus Papua Neuguinea”.
Mittlerweile kotzt mich Sky mehr an als das Pisswetter vor der Tür mitten im Sommer, ernsthaft….”

Massive Reaktionen auf Wut-Beitrag

Fast 35.000 Reaktionen und tausende Kommentare sprechen eine deutlichen Sprache: Der Bezahlsender ist düpiert und muss sich nun überlegen, wie er mit den massenhaften Protesten gegen die neue Übertragungspolitik umgeht.

Hintergrund: So reduziert Sky die Vor-Ort-Berichterstattung bei Bundesliga-Spielen


Verschärfter Konkurrenzkampf bei deutschen Bezahlsendern

Zwar wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, das Ausmaß der Facebook-Kritik sollte den Verantwortlichen bei Sky jedoch zumindest zu denken geben. Schließlich hat sich der Konkurrenzkampf um Abonnenten und Einschaltquoten mit der Neuverteilung der Übertragungsrechte und dem Einstieg von Eurosport noch einmal deutlich verschärft.