Wegen Amoklauf: WWE ändert Wrestler-Namen

Martin Hoffmann
WWE-Boss Vince McMahon soll die Namensänderung von Apollo Crews persönlich veranlasst haben

Der Amoklauf von Parkland führt zu kuriosen Konsequenzen bei WWE.

Wie das Web-Portal Sportskeeda berichtet, ist der Massenmord an einer Schule in Florida der Grund dafür, warum die Wrestling-Liga den Namen eines Kämpfers geändert hat.

Apollo Crews hieß dieser bislang, nun nur noch "Apollo". Der angebliche Grund, warum der Nachname wegfällt: Er wird so ausgesprochen wie der des Florida-Attentäters, Nikolas Cruz.

Direkte Order von WWE-Boss Vince McMahon?

WWE-Chef Vince McMahon habe den Namenswechsel persönlich angeordnet, berichtet Sportskeeda unter Berufung auf einen WWE-Insider. Er wolle den Nachnamen "Crews" nach der Tragödie "nie mehr hören".

Plausibel ist diese Meldung, McMahon ist seit jeher bekannt dafür, die Sprachregelung seiner Promotion genau im Blick zu haben und dabei auch auf echte und vermeintliche Kleinigkeiten zu achten.


Der nigerianischstämmige Apollo heißt bürgerlich Sesugh Uhaa, seinen ursprünglichen Kampfnamen hatte sich der verstorbene Dusty Rhodes ausgedacht, der frühere Kreativchef der WWE-Nachwuchsliga NXT.

Immer mal wieder wurde der Name mit Apollo Creed verwechselt, einer bekannten Figur aus der Rocky-Filmreihe. Auch bei einer WWE-Livesendung passierte der Fehler einmal: Im Sommer 2016 brachte Daniel Bryan die Namen vor laufender Kamera durcheinander.