Der Weg ins Finale der FIFA-Meisterschaft

Florian Merz
Diese vier Spieler spielen um die deutsche FIFA-Meisterschaft: Tim Latka, Mirza, Cihan und TimoX

Am 17. und 18. März traf sich die Elite der deutschen FIFA-Szene in Düsseldorf, um die Startplätze für das Finale der Deutschen Meisterschaft auszuspielen. Die Endrunde findet kommendes Wochenende vom 31. März bis 1. April im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. 

Der Weg ins Finale

Mehrere Wochen lang kämpften die besten deutschen FIFA-Spieler um eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. In Düsseldorf standen sich schlussendlich 128 Spieler gegenüber, von denen jedoch jeweils nur neun Teilnehmer pro Konsole die Reise nach Dortmund antreten durften. Hinzu kommen noch der Vorjahressieger und insgesamt fünf Wildcard-Gewinner.

Im vergangenen Jahr setzte sich Cihan Yasarlar gegen die Konkurrenz durch. Zum damaligen Zeitpunkt trug er noch das Trikot des FC Schalke 04. Mittlerweile steht er jedoch bei RB Leipzig unter Vertrag. 


Gespielt wird bei der Virtuellen Bundesliga in zwei Turnierbäumen auf PlayStation 4 und Xbox One. Die jeweiligen Besten auf ihren Konsolen spielen den Deutschen Meister dann im plattformübergreifenden Finale aus.

Überraschendes Teilnehmerfeld

Bereits die Gruppenphase ließ erahnen, welche Klasse die deutsche FIFA-Szene zu bieten hat. In Düsseldorf trafen bekannte Champions aufeinander, ein Schlagabtausch folgte dem anderen. Überraschenderweise kam es zu einer Art von Favoritensterben: Unter anderem fehlen in den Finalspielen die bekannten FIFA-Stars Marvin "M4rv" Hintz von Bayer 04 Leverkusen, Mohammed "Mo_Aubameyang" Harkous von Team Expert sowie Burhan Yerli von Besiktas Istanbul. 


Einige der Endrundenteilnehmer, wie zum Beispiel, Danny "proownez" Liepolt, konnten sich zwar nicht aus eigener Kraft für das Finale qualifizieren, unterlagen teilweise äußerst knapp in den Playoffs. Er qualifizierte sich wie Georgios "Georgios7" Papatolis über eine Last-Chance-Wildcard. 

Ferner gab es auch Wildcards, die direkt vom Veranstalter vergeben wurden. Die bisherigen VBL-Sieger Kevin Assia, Daniel Butenko und Mirza Jahic haben zwar die Quali verpasst, wurden aber von den Veranstaltern zum Finalturnier nachträglich eingeladen.

Auch zwei nicht europäische Spieler treten in Dortmund an. Neben dem aus Chile stammenden Camilo "Olimaclan" Lara wird auch der Malaysier Amirul "AmTuah" Afandi mitspielen. Sie qualifizierten sich über Turniere in ihrer Heimat.

Die Virtuelle Bundesliga LIVE bei SPORT1

Die Endrunde der Virtuellen Bundesliga wird am Karsamstag und Ostersonntag im Fußballmuseum in Dortmund ausgespielt. SPORT1 übertragt das Event LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM.

Insgesamt geht es um 15.000 Euro Preisgeld. 24 Spieler messen sich in der Endrunde, je zwölf auf PlayStation 4 und Xbox One.