Halloween-Aktion: Freizeitpark hält sich für "gruseliger als Marzahn"

Belantis möchte mit provokanten Werbeslogans für Aufsehen sorgen

Immerhin: In Berlin liegt der sächsische Freizeitpark Belantis nicht mehr und auch die Behauptung, dass die vor 14 Jahren erbaute Anlage "neu" sei, ist von den Plakaten verschwunden. Damit hatten die Betreiber im Sommer dieses Jahres geworben und für Irritationen gesorgt.

Zum Saisonende wird nun erneut die Werbetrommel gerührt und erneut hinterlassen die Plakate fragende Blicke. Diesmal allerdings nicht wegen einer irreführenden Ortsangabe oder Falschinformationen über die Neuheit des Parks. Nein, diesmal haben es die Betreiber offenbar auf Ostberlin abgesehen. "Gruseliger als Marzahn", prangt in großen Lettern auf den Plakaten, die für eine Halloween-Veranstaltung werben. "Marketing?! Schämt euch!", schreibt Twitter-Userin Saskia und Karin kontert: "#belantis: noch gruseliger als Sachsen?"

"Wir haben nichts gegen Marzahn, warum sollten wir?", sagt Geschäftsführer Erwin Linnenbach auf Anfrage. Man bediene sich eines gängigen Klischees über den Bezirk, das nicht zuletzt auch von Kunstfiguren wie "Cindy aus Marzahn" geprägt worden sei. "Berlin ist ein hart umkämpfter Werbemarkt. Wir versuchen, durch möglichst kreative Inhalte Aufmerksamkeit im Werbeplakate-Wald zu erregen."

Als es im Juli dieses Jahres Kritik an der Werbeaktion für "Berlins neuen Freizeitpark" gab, erklärte Linnenbach dies ebenfalls als Versuch, die Hauptstädter daran zu erinnern, dass das mehr als 200 Kilometer von Berlin entfernte Belantis der nächstgelegene Freizeitpark sei.

Bild Nr. 1:
So warb der Freizeitpark im Sommer 2017 Mischa Milinović

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