Wechseljahre: Warum Wechseljahre auch mit Humor zu nehmen sind

Autorin Simona Meyer hat ein Buch über die Wechseljahre geschrieben

Es begann mit einem Blick aufs Handy-Display. Zwei furchterregende Augen starrten sie daraus an. Rot umrandet. Mit tief hängenden Tränensäcken. Einfach grauenvoll. Sie habe gedacht, sie habe aus Versehen eine Spiele-App ihres Sohnes geöffnet, erzählt Simona Meyer: die mit dem Grüffelo, einem potthässlichen Monster. "Doch dann erkannte ich: Ich hatte unabsichtlich die Selfie-Funktion der Kamera ausgewählt. Es waren meine eigenen Augen, die ich da sah. Und ich wusste: Ich werde alt."

Simona Meyer, 45, lacht. Ja, sagt sie, diese Situation habe sich wirklich so zugetragen und sie damals wahnsinnig erschreckt. Aber mittlerweile findet sie, dass die beste Art, dem Altern entgegentreten, das Lachen ist – allen Falten, Hitzewallungen und sonstigen Wehwehchen zum Trotz. Schließlich habe die zweite Lebenshälfte auch viele positive Seiten. Sie bringe Gelassenheit und berge die Chance, aus alten Mustern auszubrechen. Davon erzählt die Autorin in ihrem gerade erschienenen Buch "Früher war alles leichter – ich zum Beispiel".

Es ist eine unterhaltsame, häufig amüsante Mischung aus Anekdoten, Gedanken und Anregungen für Frauen in der Lebensmitte, präsentiert mit viel Selbstironie. "Wenn man über etwas lacht, nimmt man ihm den Schrecken", sagt die Autorin. Und genau das will sie erreichen: Sie möchte Frauen ihres Alters das gute Gefühl geben, dass sie mit ihren Sorgen und Problemen nicht allein sind – und ihnen Mut machen und sie motivieren, noch einmal etwas zu wagen. Ihre Botschaft lautet nic...

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