WEC-Einstieg von BMW: Kommt Timo Glock zum Einsatz?

Timo Glock könnte als dritter Fahrer in einem der beiden M8 GTE sitzen


Zandvoort-Rennsieger Timo Glock peilt in der laufenden DTM-Saison 2017 den Titelgewinn an. In Zukunft könnte es den erfahrenen Deutschen jedoch auch nach Le Mans verschlagen. Glock macht sich Hoffnungen auf einen Platz im neuen GTE-Programm der Münchener, die ihren M8 derzeit mit umfangreichen Testfahrten auf den Einstufungstest in Ladoux vorbereiten. Das Auto, das 2018 in der Szene debütieren wird, soll am 12. September in Frankfurt vorgestellt werden.

Im Hinblick auf die kommende Saison in der WEC bringen sich zahlreiche Piloten aus dem erweiterten BMW-Kader in Position. Martin Tomczyk spielt als Entwicklungspilot eine besondere Rolle im Programm, zuletzt bei Testfahrten in Barcelona saßen auch Philipp Eng, Nick Catsburg und Bruno Spengler am Steuer. Der Kanadier wünscht sich ein Engagement auf der Langstrecke, möglichst sogar gemeinsam mit Glock, mit dem er bei den 24 Stunden von Spa 2015 im Z4 GT3 gestartet war.

"WEC ist Langstrecke. Und Langstrecke hat mir damals zusammen mit Alex Zanardi und Bruno Spengler in Spa-Francorchamps sehr viel Spaß gemacht", sagt Glock auf die Frage nach seinem Interesse am neuen GTE-Programm von BMW. "Das wäre nochmal eine Variante." Bislang hat der Ex-Formel-1-Pilot noch keine Erfahrung mit Le Mans. Genau dort könnte Glock aber beispielsweise als dritter Mann auf einem der beiden Autos zum Einsatz kommen.

Indirekt konnte der gebürtige Hesse während seiner Formel-1-Zeit mit Toyota bereits ein wenig Le-Mans-Luft schnuppern. Die Japaner ermöglichten dem Deutschen damals eine Fahrt im legendären GT-One.

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