We-Work-Geschäftsführer erklärt, warum Millennials unsere Bürokultur auf den Kopf stellen

Felix Rentzsch
Eugen Miropolski_kleiner

„Büro ist Krieg“, sagt der fiktive Abteilungsleiter Bernd Stromberg. Wer sich die gleichnamige Fernsehserie mit Christoph Maria Herbst ein paar Mal angesehen hat, wird feststellen, dass die Beobachtung des selbsternannten „Papas“ nicht ganz unberechtigt ist: Die Räumlichkeiten seines Arbeitgebers, der Capitol Versicherung, sind altbacken, unpersönlich und statisch.

Dazu kommt ein Haufen nerviger Kollegen und dann wären da noch die Machtkämpfe mit den großkotzigen Vorgesetzten. Auch im echten Leben wünschen sich immer mehr Menschen einen Arbeitsplatz, der ihnen mehr Austausch, Flexibilität und Kreativität verspricht. Wie so ein Ort aussehen kann, muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Die Innenarchitekten von We Work, dem weltgrößten Co-Working-Space-Betreiber, haben aber offenbar ein Modell gefunden, dass bei vielen Werktätigen Zuspruch findet: Die Räumlichkeiten von We Work sind ein Mix aus Wohnzimmer, Starbucks-Lounge, Uni-Bibliothek und Großraumbüro.

Zwei neue Standorte sollen noch dieses Jahr eröffnen

Durch unterschiedliche Arbeitsbereiche und Buchungsoptionen soll jeder Kunde die für ihn passende Umgebung finden. Unter den We-Work-Nutzern finden sich sowohl Einzelpersonen, die mit ihren Laptops auf einem Sofa Platz nehmen und namenhafte Großkonzerne, die ganz Abteilungen zeitweise auslagern.

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