Wayne Rainey: Warum er bei Cameron Beaubier an den Durchbruch glaubt

Lewis Duncan
·Lesedauer: 14 Min.

Der fünfmalige und amtierende MotoAmerica-Champion Cameron Beaubier wurde vor wenigen Tagen von American Racing für die Jahre 2021 und 2022 in der Moto2-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft verpflichtet. Beaubier übernimmt den Platz von US-Landsmann Joe Roberts, der innerhalb der Moto2-Klasse das Team wechselt.

Mit Roberts, Beaubier und dem seit 2020 in der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) fahrenden Garrett Gerloff gibt es somit ab 2021 drei US-Piloten, die aus der MotoAmercia-Szene den Sprung nach Europa geschafft haben.

Im Interview mit 'Motorsport.com' spricht der dreimalige 500er-Weltmeister Wayne Rainey in seiner Rolle als MotoAmerica-Boss über Beaubiers Wechsel in die Aufstiegsklasse zur MotoGP-Klasse. Er spricht darüber, was er vom 27-jährigen Kalifornier in der Moto2-Klasse erwartet und er spricht über die Entwicklung von MotoAmercia, die inzwischen auch international wahrgenommen wird.

Frage: "Wayne, was denken Sie über die Beaubier-News?"

Wayne Rainey: "Cameron war in fünf der vergangenen sechs Jahre der Champion in der Superbike-Klasse von MotoAmerica. Von allen Fahrern, die MotoAmerica durchlaufen haben, ist er wahrscheinlich derjenige, der als erster [nach Europa] hätte gehen sollen. Aber es ist nun mal anders gelaufen. Die US-Superbike-Szene war in ein derart tiefes Loch gefallen, dass die Weltmeisterschaften mit jeder Nationalität außer den USA gefüllt wurden."

"Und das war der Grund, weshalb ich mich bei MotoAmerica engagiert habe. Wir hatten zwei Möglichkeiten: Entweder die US-Superbike-Meisterschaft zu verlieren oder aber sie wieder respektabel zu machen. Letzteres haben wir getan, aber das hat Zeit gebraucht. Jetzt, nach sechs Jahren, werden wir drei Jungs in einer WM-Klasse haben."

Beaubiers Ex-Teamkollege Garrett Gerloff: 2020 erfolgreiche Saison als WSBK-Rookie

Beaubiers Ex-Teamkollege Garrett Gerloff: 2020 erfolgreiche Saison als WSBK-Rookie<span class="copyright">Yamaha Racing</span>
Beaubiers Ex-Teamkollege Garrett Gerloff: 2020 erfolgreiche Saison als WSBK-RookieYamaha Racing

Yamaha Racing

"Joe Roberts war der erste. Er ging rüber und macht sich jetzt in der Moto2-Klasse richtig gut. Dann haben wir Garrett Gerloff, der Teamkollege von Beaubier war und der sich den letzten drei oder vier Saisonrennen in der Superbike-WM richtig stark entwickelt hat. Er fährt jetzt auf das Podium und qualifiziert sich in der ersten Reihe. Er macht einen großartigen Job."

"Und dann ist da noch 'Cam', der wahrscheinlich das größte Naturtalent von allen dreien ist. Der Unterschied ist meiner Meinung nach, dass sich 'Cam' hauptsächlich auf sein Talent verlassen hat, während die beiden anderen Jungs, Joe und Garrett, ihre Augen auf die Weltmeisterschaft gerichtet haben."

"Ich habe immer gesagt: 'Ihr müsst da rübergehen.'"

"Ich habe immer gesagt: 'Ihr müsst da rübergehen. Ihr müsst euch vor diese Leute stellen und sie müssen euch sehen. Ihr müsst mit ihnen reden, sie wissen lassen, dass ihr Leidenschaft mitbringt und dass ihr genau diese Gelegenheit nutzen wollt.' Und ich habe gesagt: 'Ihr könnt es schaffen.' Ich habe also geholfen, diese Jungs den Teams vorzustellen. Dann sind sie rübergegangen und jetzt haben sie ihre Chance. Jetzt sind sie drüben und jetzt es funktioniert."

Auf dem MotoAmerica-Level hat Cameron Beaubier nichts mehr zu beweisen

Auf dem MotoAmerica-Level hat Cameron Beaubier nichts mehr zu beweisen<span class="copyright">Yamaha Racing</span>
Auf dem MotoAmerica-Level hat Cameron Beaubier nichts mehr zu beweisenYamaha Racing

Yamaha Racing

"'Cam' hatte hier Erfolg. Er hat wirklich gutes Geld verdient, wahrscheinlich so viel wie man in der Superbike-WM verdient. Er stand bei allen ganz oben, weil er in Amerika sehr gut abgeschnitten hat. Er hat sich gewissermaßen sein Standing aufgebaut. Und ich glaube, dann kam ein Punkt, an dem er sich sagte 'entweder ich gehe jetzt oder ich werde diese Gelegenheit nie bekommen'. Also haben wir ein paar Wochen vor der Bekanntgabe miteinander gesprochen. Er fragte mich, was ich von der Möglichkeit rüberzugehen halten würde."

2021: Beaubiers zweiter Versuch in der WM nach 2009

"Da habe ich ihn gefragt: 'Was ist deine Motivation?' Woraufhin er gesagt hat: 'Ich will Weltmeister werden.' Das war für mich die Bestätigung, dass er sein Herz am rechten Fleck trägt. Auch sein Kopf ist am rechten Fleck, denn wenn er nur gesagt hätte, 'wenn ich jetzt nicht gehe, bekomme ich vielleicht nie eine Chance', wäre das für mich nicht die richtige Antwort gewesen. Er hat auf die richtige Art und Weise geantwortet. Ich glaube, er ist jetzt 27 Jahre alt. Vor [über] zehn Jahren ging er schon mal rüber. Damals war er noch ein Kind. Ich glaube, er fuhr ein Jahr in der 125er-Klasse der WM mit [Marc] Marquez als Teamkollege."

"Das ist jetzt [über] zehn Jahre her. Damals hat er im jungen Alter die Erfahrung gemacht, worum es in der Weltmeisterschaft geht und auf welchem Niveau die Talente fahren. Er hat auch den ganzen Presserummel kennengelernt und hat gelernt, wie wichtig es ist, Rennen zu fahren und erfolgreich zu sein. Seither konnte er an sich arbeiten und all die Dinge tun, die er tun musste, um der beste zu werden, der er sein kann. Vielleicht denkt er jetzt also, dass er jetzt auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit ist und dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, um rüberzugehen. Diese Gelegenheit hat er jetzt und ich erwarte wirklich, dass er von Beginn an sehr konkurrenzfähig sein wird. Davon gehe ich wirklich aus."

MotoAmerica-Auftakt 2020 in Elkhart Lake: Cameron Beaubier führt

MotoAmerica-Auftakt 2020 in Elkhart Lake: Cameron Beaubier führt<span class="copyright">Yamaha Racing</span>
MotoAmerica-Auftakt 2020 in Elkhart Lake: Cameron Beaubier führtYamaha Racing

Yamaha Racing

"Wir sehen, was Joe macht. Wir sehen, was Gerloff macht. Ich glaube, wenn sich 'Cam' daran gewöhnt, wie man diese [Moto2-]Bikes fahren muss, dann wird er gut aussehen. An die Strecken gewöhnt er sich sehr schnell. Das sollte kein Problem sein. Ich glaube, wenn er sich im Team eingefunden hat, wird er viele Leute überraschen. Und ich glaube, Amerika wird einen weiteren Kerl haben, dem man die Daumen drücken kann."

"Der einzige Rat, den ich ihm gegeben habe, ist der, dass die ganze Arbeit während der Woche erledigt werden sollte. Bis zum Sonntag muss alles erledigt sein. Der Sonntag, das Rennen, sollte der einfachste Teil sein. Bis dahin hat man sich den Hintern abgearbeitet mit Training und der Arbeit mit dem Team, um das Bike bestmöglich abzustimmen. Da steckt die ganze Arbeit drin. Das ist der Teil, den niemand sieht. Das einzige, was alle sehen, ist das Rennen. Das sollte der einfachste Teil sein. Ich glaube, er wird das gut hinkriegen."

Rainey überzeugt: Umstellung sollte Beaubier leicht fallen

Frage: "Maverick Vinales scheint jedenfalls so zu denken. Ich schätze, aus Ihrer Sicht muss es wirklich schön sein zu sehen, wie die MotoGP-Stars beobachten, was in den USA vor sich geht und wie beeindruckt sie sind, oder?"

Rainey: "Ich stimme Maverick zu. Wie ich schon gesagt habe, hat sich so gut wie niemand um uns gekümmert, als wir die Serie [von AMA] übernommen haben. Jetzt fangen sie an, darauf zu achten. Unsere Reichweite ist inzwischen global. Die Rennen werden weltweit im TV übertragen. Die Leute haben also Zugang und können die Rennen sehen. Sie konnten sehen, was Cameron geleistet hat. Er hat bei jedem Rennen, das wir in diesem Jahr gefahren sind, den Rundenrekord gebrochen, obwohl sich unsere Reifen gegenüber dem Vorjahr nicht verändert haben."

Beaubier mit der Yamaha R1 von Attack Performance auf dem Weg zum Titel 2020

Beaubier mit der Yamaha R1 von Attack Performance auf dem Weg zum Titel 2020<span class="copyright">Yamaha Racing</span>
Beaubier mit der Yamaha R1 von Attack Performance auf dem Weg zum Titel 2020Yamaha Racing

Yamaha Racing

"Erst diese großen, kraftvollen, schweren Superbikes zu fahren und dann die präzise Moto2-Maschine zu fahren, wird meiner Meinung nach nicht viel Umstellungszeit brauchen. Die Superbikes sind ein bisschen schwerfälliger. Sie sind aber auf jeden Fall viel besser als früher. Die Elektronik, mit der wir fahren, ist auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Er hat seine Muskeln für dieses große, schwere Motorrad aufgebaut. Um das Moto2-Bike fahren zu können, muss man aber sehr präzise sein. Diese Anpassung wird ihm leichter fallen."

"Wenn er von einem Moto2-Bike auf ein Superbike umsteigen müsste, wäre das meiner Meinung nach schwieriger. Aber von einem Superbike auf ein Moto2-Bike zu wechseln, das sollte für ihn etwas einfacher sein. Das Gewicht dieser Motorräder und die Leistung, vor allem aber die Dunlop-Reifen, mit denen in der Moto2-Klasse alle unterwegs sind, werden meiner Meinung dazu führen, dass er sich schnell anpassen kann. Daran habe ich keinen Zweifel."

Moto2 könnte sich als "der beste Zug" herausstellen

Frage: "'Cam' hat nie wirklich das große Angebot bekommen, nach Europa zu gehen. Was hat Ihrer Meinung nach seinen Sinneswandel bewirkt? Glauben Sie, dass es das war, was er von Leuten wie Joe und Garrett gesehen hat, und vielleicht sogar von jemandem wie Jake Dixon, der aus der Superbike-Szene kommt und sich in der Moto2-Klasse gut schlägt?"

Rainey: "Zu einhundert Prozent ist das so. Ich glaube, es hat in beide Richtungen funktioniert. Ich denke, dass Joe gut fährt und Garrett in seinem ersten Jahr gut gefahren ist, hat beiden Fahrerlagern die Augen über die amerikanischen Rennfahrer und das MotoAmerica-Geschehen geöffnet. Und auch aus der Sicht von Cameron, der den Erfolg dieser Fahrer gesehen hat, spielt es eine Rolle. Ich glaube, dass Cameron der Meinung ist, er sei genauso gut oder besser als diese beiden Jungs. Daher denke ich, dass es gut für beide Seiten war."

"Ich glaube nicht, dass es Cameron bisher so sehr verfolgt hat oder dass er jemals so sehr dabei sein wollte wie jetzt. Und ich glaube, dass das Timing und die Gelegenheit das Entscheidende für ihn waren. In der Superbike-WM stellte sich am Ende heraus, dass sie nicht auf ihn geschaut haben. Ich glaube, das war mit Sicherheit ein Fehler des WSBK-Fahrerlagers. Dass er jetzt in die Moto2-WM wechselt, könnte sich meiner Meinung nach als der beste Zug für ihn herausstellen. Schließlich will doch jeder über kurz oder lang MotoGP fahren."

Beaubiers neues Bike: Die Moto2-Kalex von Joe Roberts bei American Racing

Beaubiers neues Bike: Die Moto2-Kalex von Joe Roberts bei American Racing<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Beaubiers neues Bike: Die Moto2-Kalex von Joe Roberts bei American RacingMotorsport Images

Motorsport Images

"Wenn Cameron rübergeht und sofort Erfolg hat, kann er schneller [in der MotoGP-Klasse] ankommen als jeder andere dieser Fahrer. Ich glaube, es wird interessant, denn in dieser Moto2-Klasse haben im Grunde alle den gleichen Motor, das gleiche Chassis und sie nutzen ganz sicher die gleichen Reifen. Man muss also nur einen Weg finden, wie man einen besseren Job als seine Konkurrenten machen kann. Alles wird von der Arbeitsmoral abhängen."

"Wenn er also voll dabei ist und alles gibt, könnte das ein Vorteil für ihn sein. Normalerweise hat man als Amerikaner nicht so viele Ablenkungen, wenn man rübergeht, weil man nicht in Amerika ist. Er könnte weniger Verpflichtungen haben, sodass er weiter daran arbeiten kann, bestmöglich auf die Rennen vorbereitet zu sein. Ich glaube, er hatte in der Vergangenheit ein paar Gelegenheiten, aber aus welchem Grund auch immer hat er sich entschieden zu warten. Jetzt ist er dort."

Frage: "Es scheint auch der richtige Zeitpunkt für ihn zu sein, in die Moto2-Klasse einzusteigen, weil einige der Topfahrer aufsteigen, einige andere Topfahrer aber bleiben und 'Cam' somit eine gute Mischung vorfindet, um sich vergleichen zu können. Und da er einen Zweijahresvertrag hat, muss er ja nicht sofort ganz vorne mitfahren, oder?"

Rainey: "Hinzu kommt noch, dass er Amerikaner ist. So wie Amerikaner in der Weltmeisterschaft beäugt werden, oder sagen wir besser, so wie das früher einmal mehr, musste man um das Podium mitfahren. Wenn man nicht um das Podium mitkämpfte, hat man normalerweise nicht einmal eine Chance bekommen."

"Jetzt ist er also dort und es lastet durchaus ein gewisser Druck auf seinen Schultern: Ist er konkurrenzfähig? Fährt er um das Podium mit? Und wenn er auf dem Podium steht, gewinnt er auch Rennen? Wenn ja, wird das die Tür für mehr amerikanische Fahrer öffnen, mehr Fahrer aus der US-Meisterschaft, ob es nun Richie Escalante aus Mexiko ist oder Sean Dylan Kelly. Es gibt einige neue Talente."

MotoAmerica-Finale 2020 in Laguna Seca: Cameron Beaubier führt

MotoAmerica-Finale 2020 in Laguna Seca: Cameron Beaubier führt<span class="copyright">Yamaha Racing</span>
MotoAmerica-Finale 2020 in Laguna Seca: Cameron Beaubier führtYamaha Racing

Yamaha Racing

"Wir sehen bereits, dass Teams aus den Weltmeisterschaften ihre Hände ausstrecken und jetzt auch in unserem Fahrerlager nach diesen jungen Talenten Ausschau halten. Es beginnt zu funktionieren. Wir haben sechs Jahre gebraucht, um es tatsächlich auf das Level zu bringen, von dem ich glaube, dass wir gut vertreten sein werden. Wenn es 'Cam' aber gelingt, die nächsten Schritte zu machen und er das zeigen kann, wovon wir Amerikaner schon immer überzeugt waren, dann wird das für alle Beteiligten von Vorteil sein."

Rainey glaubt an US-Wiederauferstehung in der WM

Frage: "Ich glaube, Sie haben Recht. 'Cam' wird aufgrund der Geschichte der amerikanischen Piloten in der Weltmeisterschaft sicherlich einen gewissen Druck verspüren. Jetzt kommt es einem aber so vor, dass diese Tür offengehalten wird und die Wiederauferstehung fast unaufhaltsam ist, oder?"

Rainey: "Es ist schon erstaunlich. Ich habe mir kürzlich ein paar Sachen angeschaut, die mir jemand gezeigt hat. Ich habe mir das Rennen in Hockenheim 1989 angeschaut. Damals waren es Eddie Lawson, Kevin [Schwantz] und ich. Wir standen alle in der ersten Startreihe und wir fuhren alle um den Sieg. Und dann in den 90er-Jahren waren die Amerikaner richtig dominant, bis zu dem Zeitpunkt, als ich aufgehört habe und Kevin aufgehört hat und Mick [Doohan] das Kommando übernahm."

Wayne Rainey und Kevin Schwantz: Die 500er-Protagonisten der frühen 90er-Jahre

Wayne Rainey und Kevin Schwantz: Die 500er-Protagonisten der frühen 90er-Jahre<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Wayne Rainey und Kevin Schwantz: Die 500er-Protagonisten der frühen 90er-JahreMotorsport Images

Motorsport Images

"Dann setzte sich Kenny Roberts Jr. durch, dann Nicky Hayden. Aber die amerikanische Präsenz war schon viel geringer. Früher dachte man, es würde einfach immer so weitergehen, aber in den vergangenen zehn oder 15 Jahren war das überhaupt nicht mehr so. Daher hoffe ich, dass wir jetzt die Wiederauferstehung erleben. Ich hoffe, das ist nur der Anfang und ich hoffe, dass unsere jungen Fahrer, die über Mini-Bikes und unseren Junior-Cup kommen, bereit sein werden, wenn sie diese Chancen bekommen. Wir drücken die Daumen."

Frage: "Es ist gut zu sehen, dass die Dorna die amerikanischen Fahrer nicht aufgegeben hat und es ist gut zu sehen, dass Eure Bemühungen rund um MotoAmerica volle Anerkennung finden. Wie stolz macht es Sie zu sehen, dass sich nun alles zusammenzufügen beginnt?"

Rainey: "Cameron lässt in den meisten Fällen seine Leistungen auf der Strecke für sich sprechen. Ich habe ihn aber in seinen Kämpfen hier beobachtet und gesehen, dass er keine Angst hat, auch mal die Handschuhe auszuziehen. Daher glaube ich, dass er absolut dabei sein kann, wenn mal die Ellbogen ausgefahren werden, Verkleidung an Verkleidung gegeneinander gekämpft wird und Jungs aus dem Weg geräumt werden."

"Ich glaube, die Fans wollen doch hören, dass die Fahrer antreten, um zu gewinnen. Sie wollen nicht, dass sie Angst davor haben, auch mal in eine Lücke zu stoßen, die vielleicht nicht da ist. Das braucht es manchmal einfach, um sich den Respekt zu erarbeiten. Ich glaube, dass Cameron da voll mit dabei sein wird."

In Indianapolis fixierte Beaubier seinen fünften MotoAmerica-Titel in sechs Jahren

In Indianapolis fixierte Beaubier seinen fünften MotoAmerica-Titel in sechs Jahren<span class="copyright">Yamaha Racing</span>
In Indianapolis fixierte Beaubier seinen fünften MotoAmerica-Titel in sechs JahrenYamaha Racing

Yamaha Racing

"Wir sind sehr stolz auf das, was MotoAmerica getan hat. Ich selbst hätte das ohne meine Partner niemals geschafft. Sie haben eine Leidenschaft dafür und sie sorgen dafür, dass diese Meisterschaft bestehen bleibt und den Teams und Sponsoren die Möglichkeit gibt, konkurrenzfähig aufzutreten. Das ist der Grund, warum wir damit begonnen haben als damals die Dorna zu mir kam und sagte: 'Wir machen uns Sorgen um die amerikanische Meisterschaft. Wir sind wirklich besorgt darüber, wo die Amerikaner sind.'"

"Als wir uns das erste Mal damit beschäftigten, war unsere Idee aber nicht, die US-Superbike-Meisterschaft zu machen, sondern so etwas wie einen Talent-Cup zu veranstalten. Das hat sich dann aber geändert, sodass wir jetzt einen Talent-Cup ins Auge fassen, weil wir das Gefühl haben, dass die Superbike-Meisterschaft zu funktionieren beginnt. Sie bringt die Talente hervor, die nicht nur hier konkurrenzfähig sind, sondern auch ins Ausland gehen und Ergebnisse erzielen."

"Mit Cameron, Joe und Garrett hoffen wir, dass es im nächsten Jahr richtig gut aussehen wird. Das war der Hauptgrund, warum wir das gemacht haben. MotoAmerica entwickelt sich jetzt zu einer Marke, die für jeden Fan, der an die Rennstrecke kommt, etwas zu bieten hat. Wir haben Weltklasse-Rennen vom Junior-Cup bis hin zu Superbikes."

Mit Bildmaterial von MotoGP.com.