Waymo bringt seine Robotaxis nach San Francisco

·Lesedauer: 3 Min.
2018 waren die selbstfahrenden Taxis von Waymo schon bei der Google I/O-Konferenz in Mountain View im Einsatz.
2018 waren die selbstfahrenden Taxis von Waymo schon bei der Google I/O-Konferenz in Mountain View im Einsatz.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Waymo öffnet seine Robotaxis in San Francisco für einige ausgewählte Passagiere. US-Medien bezeichneten das Projekt in einer Großstadt wie San Francisco als einen wichtigen Test für die Technologie und das Geschäft der Google-Schwestergesellschaft. Zur Sicherheit wird vorerst aber noch ein Fahrer mit im Auto sitzen, der im Notfall übernehmen könnte.

Die Alphabet-Einheit hat über die Jahre hinweg Milliarden von Dollar von externen Investoren eingesammelt und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt an einer Markteinführung in San Francisco. Ein Erfolg in der kalifornischen Millionenstadt könnte den Weg für autonome Fahrzeuge ebnen und ein Grundstein für ein profitables Geschäft für Waymo sein, das seit Jahren Verluste einfährt. [Mehr bei Bloomberg, CNBC und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene: Gorillas und Co. rekrutieren Fahrerinnen und Fahrer. Sie sind das wichtigste Gut der Quick-Commerce-Anbieter für eine schnelle Expansion. Doch zu welchen Bedingungen werden die Rider, die hauptsächlich aus dem Ausland kommen, eigentlich angestellt? [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Tesla verkauft jetzt auch Strom – über eine KI-basierte Handelsplattform. Neben Elektroautos, Stromspeichern und Solardächern kommt damit ein weiteres Produkt hinzu. In Deutschland ist der erste Stromtarif derzeit noch regional auf den Süden Deutschlands begrenzt, doch Energiemanager und Experten trauen laut eines Berichts des Handelsblattes Tesla zu, den Energiemarkt genau so aufzumischen wie schon die Autoindustrie. [Mehr bei Handelsblatt]

Airbnb wird 20.000 afghanischen Flüchtlingen auf der ganzen Welt kostenlose vorübergehende Unterkünfte anbieten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Airbnb und Airbnb.org, eine gemeinnützige Organisation, die von dem Unterkunftsvermittler gegründet wurde und sich für die Bereitstellung von Wohnraum in Krisen einsetzt, werden Flüchtlinge, die nach der Machtübernahme durch die Taliban aus Afghanistan fliehen, finanziell unterstützen und vermitteln. Dafür soll mit Umsiedlungsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen zusammengearbeitet werden. [Mehr bei Wall Street Journal]

Samsung will 240 Billionen Won oder umgerechnet 175 Milliarden Euro bis 2023 investieren, um seine Chipsparte auszubauen. Der südkoreanische Elektronikkonzern will damit seine Rolle in etablierten Bereichen stärken, setzt gleichzeitig aber auch auf verschiedene neue Wachstumsbereiche wie neue Mobilnetztechnik, Künstliche Intelligenz, Roboter oder Biopharma. [Mehr bei Handelsblatt und Wall Street Journal]

Pinduoduo meldete am Dienstag seinen ersten Quartalsgewinn und einen Umsatzanstieg um 89 Prozent. Gleichzeitig kündigte das chinesische E-Commerce-Unternehmen an, insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar an Chinas Agrarindustrie spenden zu wollen. Damit reagiert Pinduoduo auf die Hürden, die chinesische Regulierungsbehörden den Techunternehmen im Land derzeit in den Weg stellen. Mehrere Unternehmen haben deswegen bereits neue Wohltätigkeitsinitiativen gestartet, die mit den politischen Zielen der Kommunistischen Partei im Einklang stehen. [Mehr bei The Information]

Börsengänge: Forgerock hat seine Börsenunterlagen in den USA eingereicht. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco wird derzeit auf einen Wert von vier Milliarden Dollar geschätzt. Beobachter sehen Potenzial in dem Unternehmen, da Hackerangriffe auf Unternehmen jeder Größe zunehmen und die Notwendigkeit, Benutzeridentitäten zu schützen und zu verwalten, immer wichtiger wird. Auch der Brillenverkäufer Warby Parker hat am Dienstag seine Registrierungsunterlagen eingereicht. Das Unternehmen, das als Vorreiter im Direct-to-Consumer-E-Commerce-Markt gilt, will über eine direkte Notierung an die Börse gehen. [Mehr bei Techcrunch und The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Christina Schmitt hatte große Pläne und wollte mit ihrem Startup vieles besser machen als frühere Arbeitgeber. Doch zwei Jahre später steht sie vor den Trümmern ihrer jungen Firma und rechnet mit sich selbst ab. Wie konnte es soweit kommen? [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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