Watzke nach zurückgezogenem Köln-Protest: "Der Vorwurf ist mir schwer gefallen"

Nachdem Köln auf einen Protest gegen die Wertung des Spiels in Dortmund verzichtet hat, rudert auch Watzke zurück und lobt die Kölner ausdrücklich.

Nachdem der 1. FC Köln auf einen Protest gegen die Wertung des Spiels bei Borussia Dortmund verzichtet hat, ist auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zurückgerudert. Plötzlich lobt der 58-Jährige den FC über die Maßen.

"Die Entscheidung zeigt Größe und nötigt mir größten Respekt ab. Ich bin angenehm überrascht und ziehe meinen Vorwurf, Köln sei ein schlechter Verlierer, komplett zurück", sagte Watzke gegenüber t-online.de.

Und der BVB-Boss weiter: "Der Vorwurf ist mir auch schwer gefallen, aber ich musste meiner Gefühlswelt nach dem Spiel einfach spontan Ausdruck verleihen."

Watzke erklärte außerdem, dass er große Sympathien für die Kölner hege. "Ich hoffe, dass sie schnell die Kurve kriegen, denn der 1. FC Köln ist ein elementarer Bestandteil der Bundesliga. Es gibt wenige, die sich über den Europapokal-Einzug der Kölner so gefreut haben wie ich, denn ich schätze die Verantwortlichen Peter Stöger und Jörg Schmadtke sehr", so der gebürtige Marsberger.

Die Kölner hatten am Sonntag in Dortmund mit 0:5 verloren. Da das zweite Tor nach einem Videobeweis wohl zu Unrecht gegeben wurde, hatten die FC-Verantwortlichen zunächst angekündigt, Einspruch einzulegen.