Watzke weist Zwayer zurecht: "So geht das nicht!"

·Lesedauer: 1 Min.
Watzke weist Zwayer zurecht: "So geht das nicht!"
Watzke weist Zwayer zurecht: "So geht das nicht!"

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat nicht gerade begeistert auf das Angebot von Schiedsrichter Felix Zwayer reagiert, sich beim Thema Jude Bellingham auszusprechen.

„Wenn der Herr Zwayer mir oder Michael Zorc ein Schreiben schickt und darin ein Gespräch anregt, kann man darüber diskutieren. Aber wenn ich das gleiche dann schon eine Stunde später in den Medien lese, dann muss ich ehrlich sagen, brauche ich keine Gespräche mit irgendwem führen“, erklärte Watzke am Dienstagabend vor dem letzten Gruppenspiel von Borussia Dortmund in der Champions League gegen Besiktas Istanbul und ergänzte vehement: „So geht das nicht!“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Zwayer, der von Bellingham nach der 2:3-Niederlage des BVB in der Bundesliga gegen den FC Bayern auf unsportliche Weise kritisiert worden war, hat dem englischen Nationalspieler eine Offerte zur Aufarbeitung des Falls unterbreitet.

„Ich möchte das am liebsten in einem persönlichen Gespräch mit Jude Bellingham klären und habe gegenüber Borussia Dortmund ein solches angeboten“, sagte der Referee der Bild.

Es gehe ihm nicht „um Bestrafung, sondern um die Einsicht, dass er zu weit gegangen ist. Eine aufrichtige Entschuldigung würde ich annehmen.“

BVB will Bellingham-Strafe in Teilen übernehmen

Der DFB hatte Bellingham für dessen Aussagen, in denen er auf Zwayers Verwicklung in den Fall Hoyzer angespielt hatte, zu einer Strafe von 40.000 Euro verdonnert.

Watzke erklärte dazu: „Wir haben die Strafe akzeptiert, weil wir Ruhe haben wollten und damit Bellingham weiter spielen kann.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Zudem verriet er, dass Bellingham die Strafe wohl nicht alleine übernehmen wird. „Das haben wir noch nicht besprochen, wahrscheinlich werden wir es irgendwie aufteilen“, sagte Watzke.

Alles zur Champions League bei SPORT1

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.