Watzke verteidigt Aubameyang-Strafe: "Braucht Regeln"

Pierre-Emerick Aubameyang stand gegen den VfB Stuttgart aus disziplinarischen Gründen nicht im BVB-Kader

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Suspendierung von Pierre-Emerick Aubameyang verteidigt.

"Eine Gruppe braucht gewisse Regeln, ab und zu musst du ein bisschen die Sinne schärfen, insofern hat der Trainer die komplette Unterstützung von allen Seiten", sagte Watzke vor der Partie beim VfB Stuttgart bei Eurosport. "Fakt ist aber auch, dass Auba ein toller Junge und ein toller Spieler für uns ist."

Coach Peter Bosz hatte den Gabuner aus disziplinarischen Gründen für die Freitagspartie bei den Schwaben aus dem Kader gestrichen.

Bosz: "Es ist nichts Persönliches"

"Wir wollen gerne unsere guten Spieler bei uns haben, aber das war eine disziplinarische Maßnahme. Das musste sein", sagte Bosz. "Das ist nichts Persönliches und auch nicht wichtig für mich. Es ist wichtig für die Mannschaft."


Nach SPORT1-Informationen soll eine 30-minütige Verspätung des Stürmerstars beim Abschlusstraining, sowie ein nicht mit dem Klub abgesprochener Werbe-Dreh der Grund für die Maßnahme gewesen sein.

Zu den Hintergründen wollte sich Watzke nicht weiter äußern. "Das bleibt natürlich intern. Das bringt nichts, dass wir es einzeln aufdröseln, was da wie gewesen ist. Fakt ist, dass es disziplinarisch war", sagte Watzke. "Er hat keine Sonderrechte, das haben wir jetzt auch wieder gesehen."

Aubameyang gegen Spurs vor Rückkehr

Der BVB-Boss ergänzte: "Die Entscheidung obliegt natürlich Peter Bosz. Aber nach allem, was ich weiß, kehrt er am Dienstag natürlich zurück zur Mannschaft." In der Champions League trifft der BVB auf Tottenham Hotspur.

Aubameyang trainierte am Freitag laut Watzke "tadellos und auch relativ hart" mit den übrigen BVB-Spielern, die nicht mit nach Stuttgart gereist waren, planmäßig am Trainingsgelände in Brackel.

Watzke bekräftigte zudem: "Er ist ein Spieler, der für uns eine gewisse Wertigkeit hat, aber auch ein bisschen extrovertiert ist."