Wasserstoff, Sportwagen, Lkw, Solaranlagen: Börsenkandidaten

Richard Weiss
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Friedrich Vorwerk setzt den Emissionspreis bei 45 Euro pro Aktie fest. Zunächst war das Unternehmen mit einer Spanne von 41 Euro bis 56 Euro in die Vermarktung gestartet. Damit liegt der Preis wie zuvor schon bei Vantage Towers auch hier im unteren Drittel der ursprünglichen Spanne.

Der Bruttoemissionserlös in Höhe von etwa 90 Millionen Euro soll in die Entwicklung von Lösungen für die Produktion, den Transport und die Speicherung von Wasserstoff fließen. Auch Zukäufe stehen womöglich auf der Agenda. Der Börsenhandel beginnt am 25. März.

Das erste Quartal ist schon jetzt eines der aktivsten in Europa für Börsengänge. Derzeit warten mindestens ein Duzend Unternehmen auf ihr Börsendebüt in Deutschland, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden könnten.

Im Folgenden eine Übersicht von Kandidaten für eine Börsennotierungen in absehbarer Zeit. Berücksichtigt werden mögliche IPOs, Notierungen und Abspaltungen.

Porsche könnte laut BI-Analysten mit $65 Mrd. bis $95 Mrd. bewertet werdenDaimler will seine Lkw-Sparte abspalten; Wert bis zu 29 Mrd. EuroBASF will DEA Wintershall an die Börse bringen; Verkaufserlös könnte neue Chemiefabrik in China finanzierenCheplapharm Arzneimittel kauft etablierte Medikamente am Ende ihrer Reifephase von Pharmafirmen wie Roche oder AstraZenecaLaborbetreiber Synlab strebt jährliches Umsatzwachstum von 10% an, auch durch ZukäufeDie Eigner von About You schielen sicher auf den Aktienkurs von Zalando, der sich 2020 verdoppelt hatContinental will sein Sparte Vitesco Technologies per Spin-Off an die Börse bringen im 2. Halbjahr. 40.000 Mitarbeiter dort arbeiten an Elektrifizierung von Fahrzeugantrieben; Umsatz EU7,8 Mrd. in 2019Darüber hinaus gibt es eine Reihe deutscher Unternehmen, die womöglich in den USA an die Börse gehen wollen, unter ihnen Atai Life Sciences AG aus Berlin, die mit Halluzinogenen Krankheiten bekämpfen wollen, oder Flugtaxibauer Lilium aus München, die wohl den Weg über eine Fusion mit einem SPAC erwägen für eine US-NotierungAuch Flugtaxibauer Volocopter erwägt eine Notierung über ein SPAC, schreibt CapitalMartin Blessings Fintech-Spac will derweil an die Amsterdamer Börse

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