Wasserschäden: Alles dicht im Berliner Osten - Im Westen wird's feucht

Wasserschaden in einer Wohnung

Geplatzte Rohre, Wasser, das von der Decke tropft oder der Boiler, der vor sich hin leckt – täglich müssen Berliner mit Wasserschäden zurecht kommen. Doch nirgends sind sie so häufig wie in den Osrtsteilen der City West. In Charlottenburg, Tiergarten und Moabit liegen die Leitungswasserschäden deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Aber auch in Tempelhof, Schöneberg und Lichtenrade sind die Schäden zahlreich und die Reparatur oft teuer. Das ergab die Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Weniger betroffen von Wasserschäden sind die östlichen Ortsteile. Mitte, Friedrichshain und Prenzlauer Berg liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Noch besser sieht es in Weißensee, Pankow, und Hohenschönhausen aus. Die wenigsten Problem gibt es am östlichen Stadtrand in Marzahn und Hellersdorf.

"Wasserscheide" mitten durch Berlin

Die GDV-Studie zeigt demnach ein geteiltes Berlin – während im Osten alles dicht ist, tröpfelt es im Westen. Der Grund: Nach dem Mauerfall wurden die Leitungssysteme im Ostteil der Stadt flächendeckend saniert.

Viele Wasserschäden könnten vermieden werden, sagt Oliver Hanauer, Leiter der Abteilung Sach- und Technische Versicherungen der GDV: "Eigentlich müssten Hausbesitzer nach rund 30 Jahren ihr Rohrleitungssystem überprüfen, wenn nicht sogar bereits sanieren lassen." Je älter das Gebäude, desto anfälliger seien sie für Schäden. Doch viel Hausbesitzer schreckten vor einer Sanierung wegen der beträchtlichen Kosten zurück.

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