Wasserfreunde Spandau: Jenseits der großen Klappe

Tiberiu Negrean kam vom rumänischen Champion Oradea als Ersatz für den abgewanderten Franzosen Mehdi Marzouki.

Berlin.  Auf die Frage nach dem Saisonziel muss Peter Röhle kurz lachen. "Unser Anspruch ist immer der Titel", sagt der Manager der Wasserfreunde Spandau. Was soll er auch sonst sagen: Immerhin ist sein Verein seit Jahrzehnten der erfolgreichste im deutschen Wasserball, mit 36 Meisterschaften seit 1979. Zuletzt hatten die Spandauer im Mai gegen Waspo Hannover triumphiert. "Da kann ich mich jetzt doch nicht hinstellen und sagen: Wir wollen Vizemeister werden, weil wir bislang noch nicht so viele Silbermedaillen im Schrank hängen haben", so Röhle.

Im Auswärtsspiel beim OSC Potsdam sind die Berliner am Sonnabend (19 Uhr/Sport- und Freizeitbad Potsdam) klarer Favorit. Auch wenn das auf internationaler Ebene anders aussieht, wollen die Wasserfreunde in dieser Saison endlich wieder die Finalrunde der Champions League erreichen – das gelang zuletzt 2003. Trainer Petar Kovacevic spricht von einer "Saison des Aufbruchs". Peter Röhle fordert: "Wir dürfen nicht immer bloß eine große Klappe haben und erzählen, dass wir ins Finalturnier wollen, sondern müssen das auch mal umsetzen." Die neue Saison in der Champions League beginnt Ende Oktober, "dann müssen sich die Spieler beweisen", sagt Röhle.

Rumänischer Olympiateilnehmer als Verstärkung

Um die hohen Ziele zu erreichen, hat sich Spandau personell verstärkt. Tiberiu Negrean – Olympiateilnehmer von 2012 – soll in der kommenden Saison den Part des Franzosen Mehdi Marzouki übernehmen, der den Verein nach zwei Jahren wieder verlassen hat. Auch in Stefa...

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