Washington: Donald Trump verschärft seine Drohung gegen Nordkorea

Selbst seine Berater wussten offenbar nicht, was der US-Präsident plante.

Feuer und Wut brodeln in seinem Inneren. Doch am Donnerstag hatte sich Donald Trump zunächst einen neuen Gegner ausgesucht: „Kann man glauben, dass Mitch McConnell, der sieben Jahre lang nach der Abschaffung (von Obamacare) gekreischt hat, es nicht hinkriegt?“, schoss der US-Präsident am Morgen den Mehrheitsführer der Republikaner im Senat an. Es schien, als würde sich Trump nach seinem martialischen Ausbruch in Richtung Nordkorea wieder der Innenpolitik zuwenden.

Doch die diplomatische Atempause hielt nicht lang. Kurz vor 15 Uhr amerikanischer Zeit trat Trump an seinem Urlaubsort in New Jersey vor die Presse. Ob seine Drohung mit einer Reaktion auf das nordkoreanische Atomwaffenprogramm, „wie sie die Welt noch nicht erlebt hat“, zu hart sei, stellte sich der Präsident zu Beginn eine rhetorische Frage. „Vielleicht war sie nicht scharf genug“, lautete seine Antwort. Nordkorea drohe den USA schon so lange, dass es höchste Zeit sei, ein Machtwort zu sprechen. Und nochmal: „Wenn überhaupt, dann war die Äußerung nicht scharf genug.“

„Die Amerikaner sollten nachts gut schlafen“

Die Eskalation der hochgefährlichen Situation ist typisch für Trump. Zurückweichen gilt...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung