Wie oft solltest du den Duschvorhang waschen?

Antonie Hänel
Freie Autorin

Der Duschvorhang, geheimnisvolles Badezimmerutensil mit merkwürdigem Klammerverhalten. Klären wir ein für alle Mal: Warum kommt einem der Vorhang immer so nahe? Und ist das eigentlich hygienisch?

Schnell kommt uns der Duschvorhang nervig nahe. (Bild: Getty Images)

Dass es ratsam ist, den Duschvorhang nach dem Duschen geöffnet trocknen zu lassen, haben die meisten schon mitbekommen. Diese Maßnahme reicht auf Dauer allerdings nicht. Pilze, Keime und Bakterien finden im feuchten Bad optimale Lebensbedingungen, daher sollte der Duschvorhang optimalerweise einmal pro Monat die Waschmaschine von innen sehen.

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Mit Feinwaschmittel und etwas Essig sind Keime und Bakterien schnell besiegt. Was nicht unwichtig ist, wenn man bedenkt, dass man mit dem Duschutensil meistens auch engeren Kontakt hat, als man eigentlich möchte. Wieso eigentlich?

Warum Duschvorhänge so aufdringlich sind

Die Erklärung für den aufdringlichen Vorhang ist eine Mischung aus Unterdruck und Luftströmung. Das Wasser aus dem Duschkopf bringt die Luft in der Kabine in Bewegung und sorgt für Unterdruck, der den Duschvorhang zum Wasserstrahl zieht, bzw. “saugt”.

Mittlerweile gibt es aber mehrere Lösungen für die Problematik, die im Internet in schönen Foren mit Titeln wie “Hilfe! Der Duschvorhang nervt!” geteilt werden. So sollte man das Problem schon beim Kauf des Vorhangs bedenken. Je schwerer der Vorhang ist, desto weniger ausgeprägt sind seine Annäherungsversuche.

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Außerdem gibt es verschiedenste Arten von Beschwerungen etwa in Form von Clips oder Magneten, die angebracht werden. Wer in der Badewanne duscht, dem hilft der einfachste Trick: Den Badewannenrand abduschen, dann klammert sich der Vorhang daran und du hast deine Ruhe.

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