Warriors müssen erneut auf Curry verzichten

Patrick Hauser

Nur zwei Tage nach seinem Comeback nach einem Handbruch mussten die Golden State Warriors in der NBA erneut ohne Stephen Curry auskommen.

Der Superstar fehlte beim 118:114 gegen die Philadelphia 76ers wegen einer Grippe. (SERVICE: NBA-Tabelle)


Die Warriors gaben vor dem Spiel extra bekannt, dass Curry "keine spezifischen Risikofaktoren für das COVID-19 (Coronavirus, Anm. d. Red.)" habe und an einer normalen Wintergrippe leide.

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"Ich war mit Steph beim Training am Freitag und auch gestern Nachmittag in Oakland, da hat er sich gut gefühlt", sagte Warriors-Coach Steve Kerr. "Er ist am Morgen aufgewacht und hat sich krank gefühlt. Ich weiß, dass sein kleiner Sohn ein paar Tage lang krank war, also hat er es wahrscheinlich von seinem Sohn bekommen, aber unsere Ärzte haben ihn untersucht und es ist die normale Grippe."

Warriors drehen im letzten Viertel auf

Kerr gab außerdem bekannt, dass Center Kevon Looney nach seiner Hüftverletzung noch mindestens drei Wochen lang ausfallen werde. Auch Forward Draymond Green musste aufgrund einer Knieverletzung gegen die 76ers passen und verpasste sein fünftes Spiel nacheinander.


Trotz der vielen Verletzten gelang gegen Philadelphia der dritte Sieg in den letzten fünf Spielen. Damion Lee und Eric Paschall überzeugten mit 24 bzw. 23 Punkten und sorgten dafür, dass die Warriors trotz eines 82:90-Rückstands zu Beginn des letzten Viertels den Court noch als Sieger verließen.

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Curry hatte 58 Spiele wegen seines Handbruchs verpasst und war in der Nacht auf Freitag zurückgekehrt. Beim 113:121 gegen die Toronto Raptors war der 31-Jährige mit 23 Punkten gleich Topscorer seines Teams. Die Warriors sind in dieser Saison das schlechteste Team der Liga und haben keine Chance mehr auf die Playoffs. (SERVICE: Ergebnisse/Spielplan NBA)