Auch Warburg Bank und Union Invest zahlen Inflationsausgleich

(Bloomberg) -- Die DZ-Bank-Tochter Union Investment will ihren Mitarbeitern wegen “enorm gestiegener Energie- und Nahrungsmittelpreise” einen Inflationsbonus von bis zu 3.000 Euro zahlen. Das erfuhr Bloomberg von dem Unternehmen.

Tarifmitarbeitende erhalten demnach eine steuer- und sozialversicherungsfreie Prämie von 3.000 Euro. Bei außertariflich Beschäftigten sind es 2.000 Euro. Auszubildende bekommen 1.500 Euro. Die Prämie wird in zwei Tranchen ausgezahlt – die eine Hälfte im Dezember 2022 und die andere Hälfte im Dezember 2023.

Hintergrund ist eine neue Regelung der Bundesregierung, die es Arbeitgebern ermöglicht, Beschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Prämie von bis zu 3.000 Euro zukommen zu lassen. Die Verbraucherpreise waren im Oktober gegenüber dem Vorjahr harmonisiert um 11,6% gestiegen.

Ebenfalls am Montag war bekannt geworden, dass die Hamburger Warburg Bank Mitarbeitern in Vollzeit im nächsten Monat einen Zuschuss von jeweils 1.500 Euro zahlen wird. Teilzeitkräfte bekommen den Inflationsbonus anteilig, Auszubildende erhalten 300 Euro.

Andere Banken wollen ebenfalls einen Inflationsbonus überweisen, darunter Deutsche Bank AG, DKB und LBBW. Eine Liste teilnehmender Banken ist auf dem Bloomberg-Terminal zu finden.

(Durchgängig aktualisiert)

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