Deshalb war das Stadion beim Bayern-Spiel nicht voll

Das Wörthersee Stadion war nicht ausverkauft

Bayern München gegen Paris Saint-Germain - die Partie des deutschen gegen den französischen Meisters im Rahmen des ICC versprach am Samstag einen Fußball-Leckerbissen vor vollbesetzten Tribünen.

Das Niveau des Spieles, welches der FC Bayern mit 3:1 gewann, war durchaus ansehnlich. Das Wörthersee Stadion war jedoch schlecht gefüllt. Offiziell besuchten 22.300 Zuschauer das Spiel in der 30.000 Zuschauer fassenden Arena. Es sah aber nach deutlich weniger aus. Das hatte einen guten Grund.

Obwohl wegen der WM in Russland damit zu rechnen war, dass beide Teams ohne zahlreiche Stars antreten, lagen die Eintrittspreise im Bereich denen eines Champions-League-Spieles: Die Zuschauer mussten zwischen 57 und 77 Euro hinblättern. 


Die Wucherpreise schreckten wohl auch viele deutsche Urlauber vom Besuch der Partie ab. 

Zur Verdeutlichung: Eine vierköpfige Familie hätte das Spiel 280 Euro gekostet - ohne Verpflegung.

Der FC Bayern hatte schon bei Bekanntwerden der Ticketpreise darauf verwiesen, dass nicht der Klub, sondern der Veranstalter ICC für die Preisgestaltung verantwortlich sei.