„Wo war denn Bayerns Sieger-Gen in Gladbach?“

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„Wo war denn Bayerns Sieger-Gen in Gladbach?“
„Wo war denn Bayerns Sieger-Gen in Gladbach?“

Im Sommer 2022 ist für Rudi Völler bei Bayer Leverkusen als Geschäftsführer Schluss. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Über einen möglichen Titel zum Abschied sagte der 61-Jährige im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1: „Ich würde mich nicht wehren.“

Allerdings blieb Völler realistisch: „Wenn man mit Bayern München in einer Liga ist, ist es auch nicht so einfach.“

„Mittlerweile ist selbst der wirtschaftliche Unterschied zwischen Dortmund und Bayern riesig. Da müssen sie schon viele Fehler machen, um nicht Meister zu werden“, führte er über die Münchener aus. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Völler über Sieger-Gen: „Das ist natürlich Blödsinn“

Angesprochen auf ein angebliches Sieger-Gen der Bayern wurde Völler allerdings deutlich: „Das ist natürlich Blödsinn! Wo war denn das Sieger-Gen der Bayern, als sie fünf Stück in Gladbach bekommen haben?“

Zur Erinnerung: Ende Oktober kassierte der FC Bayern ein historisches 0:5-Debakel bei Borussia Mönchengladbach und schied damit in der zweiten Runde des DFB-Pokals aus.

Der Bayer-Verantwortliche führt den Erfolg des Rekordmeisters viel mehr auf richtige wirtschaftliche Entscheidungen zurück. „Der Unterschied zu den anderen internationalen Top-Klubs: Die Bayern machen mit ihrem Geld kaum Fehler. Das ist ihre Qualität, das machen sie seit viele Jahren. Da muss man den Hut ziehen“, erläuterte Völler.

„Die Bayern stehen über allem.“ Man könne versuchen, den FC Bayern an einem guten Tag zu schlagen. „Auf eine ganze Saison ist es aber schwierig“, erklärte Völler. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Basler hebt Bayerns Einkaufs-Strategie hervor

Auch SPORT1-Experte Mario Basler lobte den FC Bayern für seine Einkaufspolitik. „Sie holen sich von ihren größten Gegnern Spieler, die sie für ihre Mannschaft benutzen, um auch indirekt ihre Gegner zu schwächen. Wenn Dortmund und Bayern sich um einen Spieler von Leipzig streiten, wird er zu 90 Prozent zu Bayern München gehen“, meinte der Ex-Nationalspieler.

Zudem habe der FCB mehr Geld zur Verfügung als alle anderen Vereine. Bayer Leverkusen könne sich „diese Spieler nicht leisten“.

Am Ende des Tages wolle ein Spieler schließlich Titel gewinnen. „Und die Garantie beim FC Bayern ist um ein Vielfaches höher“, stellte Basler klar.

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