Waldbrand in Südspanien breitet sich weiter aus

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Löschhubschrauber in der Provinz Málaga (AFP/JORGE GUERRERO)

In Andalusien im Süden Spaniens wütet weiterhin ein riesiger Waldbrand. Das Feuer in den Bergen der Sierra Bermeja in der Provinz Málaga nahm am Sonntag noch einmal an Intensität zu, wie die Behörden mitteilten. Die Regionalregierung von Andalusien forderte Unterstützung einer militärischen Notfalleinheit an, um weitere Ortschaften vorsorglich zu räumen.

"Wir sprechen von einem Feuer von ungewöhnlicher Kraft und Stärke im Vergleich zu den Bränden, die wir gewohnt sind", sagte Feuerwehrsprecher Alejandro Garcia bei einer Pressekonferenz. Das bergige Gelände, Hitze, Trockenheit und ständig drehender Wind erschwerten die Löscharbeiten, bei denen am Donnerstag ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen war.

Das Feuer war am Mittwochabend in den Wäldern der Sierra Bermeja ausgebrochen. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus, da der Brand an mehreren Stellen gleichzeitig begann. Insgesamt 2000 Menschen mussten seitdem ihre Häuser verlassen.

Der Brand habe bislang eine Waldfläche von mehr als 6000 Hektar vernichtet, erklärte das Umweltministerium in Madrid unter Verweis auf erste Daten des Satelliten-Systems Copernicus der EU-Kommission. 600 Einsatzkräfte waren mit Unterstützung durch Löschflugzeuge und -helikopter im Einsatz.

pe/ju

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